Runway-Sicherheitsbereich (RSA)
Ein Runway-Sicherheitsbereich (RSA) ist eine definierte Fläche, die eine Start- und Landebahn umgibt und so gestaltet ist, das Risiko von Schäden an Flugzeugen ...
Eine Überrollfläche ist ein befestigter oder speziell angelegter Bereich hinter dem Ende einer Landebahn, der als entscheidender Sicherheitsbereich für Flugzeuge dient, die nicht innerhalb der verfügbaren Landebahnlänge zum Stehen kommen. Dazu gehören Standards wie RSA, RESA und EMAS, die das Risiko bei Ausrutschern minimieren und die Flughafensicherheit erhöhen.
Eine Überrollfläche in der Luftfahrt bezeichnet den befestigten oder speziell angelegten Bereich, der sich über das definierte Ende einer Landebahn hinaus erstreckt. Ihr Hauptzweck ist es, als Sicherheitsreserve für Flugzeuge zu dienen, die während der Landung oder eines abgebrochenen Starts nicht innerhalb der verfügbaren Landebahnlänge zum Stehen kommen. Überrollflächen helfen, die Folgen von Landebahn-Ausflügen – also Ereignissen, bei denen ein Flugzeug die Landebahn verlässt – zu mindern. Je nach regulatorischem Kontext werden Überrollflächen auch als Runway Safety Area (RSA), Runway End Safety Area (RESA) oder mit einem Engineered Material Arresting System (EMAS) ausgestattet bezeichnet.
Überrollflächen sind ein grundlegender Bestandteil der Flughafenplanung. Sie werden sowohl von nationalen (FAA, Transport Canada etc.) als auch internationalen (ICAO) Luftfahrtbehörden gefordert, da Landebahn-Ausflüge in der Unfallstatistik häufig und gravierend sind. Ihr Design berücksichtigt Faktoren wie Flughafengröße, Flugzeugtyp, betriebliche Gefahren, geografische und städtische Einschränkungen – mit dem übergeordneten Ziel, Risiken für Leben, Flugzeuge und Infrastruktur zu reduzieren.
Eine Runway Safety Area (RSA) ist eine speziell vorbereitete Fläche, die die Landebahn umgibt. RSAs sind so konzipiert, dass sie das Risiko von Schäden an Flugzeugen bei Unterschreitung, Überschreitung oder Ausrutschen minimieren.
Die RSA bietet eine passive Sicherheitsreserve für Flugzeuge, die die Landebahn überrollen oder verlassen, und ermöglicht kontrolliertes Abbremsen sowie schnellen Zugang für Notdienste. Wo eine vollständige RSA nicht realisierbar ist, können Alternativen wie EMAS eingesetzt werden.
Eine Runway End Safety Area (RESA) ist ein angelegter Bereich hinter dem Landebahnstreifen, der von ICAO Annex 14, Volume I, für Landebahnen, die größere Flugzeuge bedienen, gefordert wird.
Die internationale Umsetzung variiert je nach Geografie und Ressourcen, aber RESA gilt weltweit als Best-Practice für die Landebahnsicherheit.
Das Engineered Material Arresting System (EMAS) ist eine technische Lösung für Flughäfen, bei denen Platzmangel eine vollständige RSA- oder RESA-Installation verhindert.
EMAS wird an großen internationalen und regionalen Flughäfen installiert (z. B. JFK, Chicago O’Hare, Philadelphia International, Teterboro) und ist von der FAA als alternative Sicherheitsmaßnahme bei Platzbeschränkungen anerkannt.
Die Umsetzung kann je nach lokalen Gegebenheiten variieren, das Ziel ist jedoch eine einheitliche Sicherheit für alle Operationen.
| Überrollflächentyp | Standardabmessung | Oberflächenmaterial | Tragfähigkeitsanforderung | Regulierungsbehörde |
|---|---|---|---|---|
| RSA | Bis zu 500 ft breit, 1.000 ft hinter | Angelegte Grasnarbe, Kies, Asphalt | Muss Flugzeuge/Einsatzfahrzeuge tragen | FAA |
| RESA | Min. 90 m, empf. 240 m | Verdichteter Boden, Kies, technisches Füllmaterial | Muss Flugzeuge/Rettungsfahrzeuge tragen | ICAO |
| EMAS | 180–300 ft (individuell) | Zerdrückbarer zellularer Beton | Gibt unter Flugzeuggewicht nach | FAA |
Eine fachgerechte Anlage, Entwässerung und Wartung ist für alle Überrollflächentypen essenziell.
Landebahn-Ausflüge gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Ereignissen in der Luftfahrt. Überrollflächen:
Diese Beispiele zeigen, wie Überrollflächen und EMAS in der Realität Leben retten und Schäden verringern.
| Überrolltyp | Beschreibung | Standardmaße/Materialien | Regelwerk | Beispielhafte Umsetzung |
|---|---|---|---|---|
| RSA | Angelegter, hindernisfreier Bereich | Bis zu 500 ft breit, 1.000 ft hinter | FAA AC 150/5300-13 | Die meisten US-Flughäfen |
| RESA | Angelegter Sicherheitsbereich | Min. 90 m, empf. 240 m; Kies/Boden | ICAO Annex 14 | Große internationale Flughäfen |
| EMAS | Technisch entwickeltes Bremssystem | 180–300 ft; zerdrückbarer Beton | FAA | JFK, PHL, Teterboro |
Legt RESA-Mindestmaße (90 m, empfohlen 240 m), hindernisfreie Anlage und Oberflächenanforderungen für internationale Konformität fest.
Definiert Abmessungen, Bau und Wartung von RSA und EMAS für US-Flughäfen, einschließlich der Akzeptanz von EMAS als Alternative.
Zunehmende Angleichung an ICAO, mit risikobasierten Empfehlungen und Fokus auf kanadische betriebliche Herausforderungen.
Überrollflächen – ob RSA, RESA oder EMAS – sind kritische Infrastruktur, retten Leben, verringern Risiken und sichern die Einhaltung globaler Sicherheitsstandards an Flughäfen.
Verbessern Sie Ihre Flughafeninfrastruktur mit normgerechten Sicherheitsbereichen wie RSA, RESA oder EMAS. Optimieren Sie das Risikomanagement und erfüllen Sie weltweite regulatorische Standards für Landebahn-Ausflüge.
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