Lichtstärke
Die Lichtstärke ist eine grundlegende photometrische Größe, die angibt, wie viel sichtbares Licht eine Quelle in eine bestimmte Richtung pro Raumwinkel emittier...
Die Lichtstärke im Hauptstrahl ist die Lichtintensität (in Candela) in der Hauptstrahlrichtung einer Lichtquelle – entscheidend für gerichtete Beleuchtung und Flugsicherheit.
Die Lichtstärke im Hauptstrahl ist ein grundlegendes Konzept der Photometrie und spielt eine entscheidende Rolle bei der Spezifikation, Planung und Regulierung von gerichteten Beleuchtungssystemen. Sie drückt aus, wie viel sichtbares Licht (gewichtet nach der Empfindlichkeit des menschlichen Auges) von einer Quelle in eine bestimmte Richtung ausgesendet wird – meist entlang der Achse des Lichtstrahls. Diese Größe wird in Candela (cd) gemessen, einer der sieben SI-Basiseinheiten, und ist zentral für Sichtbarkeit, Sicherheit und Normenkonformität in anspruchsvollen Bereichen wie Luftfahrt, Transport und industrieller Signaltechnik.
Im Kern bezeichnet die Lichtstärke im Hauptstrahl die Lichtintensität, gemessen in der Haupt- (also stärksten) Richtung des Lichtstrahls einer Quelle. Während die Lichtstärke selbst die Lichtabgabe pro Raumwinkel in eine beliebige Richtung beschreibt, bezieht sich die Lichtstärke im Hauptstrahl gezielt auf die Achse, entlang der das Licht am stärksten gebündelt ist – oft als Strahlachse oder Peak-Candela-Richtung bezeichnet.
Mathematisch: [ I_{beam} = \frac{\Phi_{beam}}{\Omega_{beam}} ] wobei:
Der Raumwinkel ist ein geometrisches Maß (in Steradiant, sr) dafür, wie breit der Strahl von der Quelle aus projiziert wird, und ist entscheidend für die Berechnung von Intensität und Ausleuchtung.
Um die Lichtstärke im Hauptstrahl im Kontext zu verstehen, ist es wichtig, ihre Verbindung zu anderen grundlegenden photometrischen Größen zu kennen:
Angenommen, zwei Lampen geben jeweils 1000 Lumen ab. Lampe A bündelt ihr Licht in einem engen 10°-Strahl, während Lampe B ihr Licht auf einen 60°-Strahl verteilt. Lampe A wird eine deutlich höhere Lichtstärke im Hauptstrahl (cd) aufweisen, da ihr Lichtstrom auf einen viel kleineren Raumwinkel konzentriert ist. Dieses Prinzip ist entscheidend bei der Planung von Anflug-, Pisten- oder Signalleuchten – überall dort, wo maximale Sichtbarkeit aus der Ferne gefordert ist.
Die Lichtstärke im Hauptstrahl ist nicht nur ein theoretisches Konzept; sie ist in Branchen, in denen gerichtetes Licht sicherheitsrelevant ist, streng geregelt.
In der Luftfahrt wird die Lichtstärke im Hauptstrahl durch internationale Normen wie ICAO Annex 14 und ICAO Doc 9157 vorgegeben. Diese Dokumente legen Mindest- und Höchstwerte für die Lichtstärke im Hauptstrahl bei verschiedenen Beleuchtungsanwendungen fest – darunter Pistenrandlichter, Anfluglichter, Rollbahnbeleuchtung und Flugzeugbaken. Ziel ist es, Piloten unter allen Betriebsbedingungen aus festgelegten Entfernungen und Winkeln eine klare, sichtbare Orientierung zu bieten.
So kann beispielsweise für ein Anfluglicht gefordert sein, mindestens 10.000 cd entlang der Strahlachse innerhalb eines definierten Strahlwinkels zu liefern und gleichzeitig außerhalb dieses Bereichs Blendung zu vermeiden.
Die Verteilung der Lichtstärke im Hauptstrahl wird häufig in Polardiagrammen dargestellt. Solche Diagramme zeigen die Intensität (cd) in Abhängigkeit vom Winkel zur Strahlachse und vermitteln so ein klares Bild davon, wie gebündelt oder diffus der Strahl ist.
Hersteller führen diese Darstellungen in Datenblättern auf und Regulierungsstellen geben vorgeschriebene Polardiagramme für konforme Produkte vor.
Das Hauptinstrument zur Messung der Lichtstärke im Hauptstrahl ist das Goniophotometer. Dieses Gerät dreht Lichtquelle und Detektor, um die Lichtstärke in allen Richtungen zu erfassen und so eine detaillierte räumliche Karte des Strahls zu erstellen. Der höchste gemessene Wert entlang der Achse ist die Lichtstärke im Hauptstrahl (Peak-Candela).
Ulbricht-Kugeln dienen zwar zur Messung des gesamten Lichtstroms (Lumen), liefern jedoch keine Richtungsinformation. Für die Lichtstärke im Hauptstrahl ist eine richtungsaufgelöste Messung unerlässlich.
Alle Messungen werden auf Kalibrierstandards rückgeführt, die auf nationale oder internationale Labore zurückgehen und so Konstanz und Übereinstimmung mit CIE- und ICAO-Anforderungen sicherstellen.
Hersteller von Scheinwerfern, Baken, Pisten- und Suchscheinwerfern geben routinemäßig die Lichtstärke im Hauptstrahl (in cd) und den Abstrahlwinkel (in Grad) in ihren Datenblättern an. Der Wert der Lichtstärke im Hauptstrahl ermöglicht es Ingenieuren und Planern, Produkte für Anwendungen mit fokussierter, weitreichender Ausleuchtung direkt zu vergleichen.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Lichtstrom | 1200 lm |
| Lichtstärke Hauptstrahl | 15.000 cd |
| Abstrahlwinkel | 8° |
| Feldwinkel | 16° |
Die präzise Spezifizierung und Messung der Lichtstärke im Hauptstrahl ist entscheidend für:
| Größe | SI-Einheit | Beschreibung |
|---|---|---|
| Lichtstrom | Lumen (lm) | Gesamte sichtbare Lichtabgabe |
| Lichtstärke | Candela (cd) | Licht pro Raumwinkel (gerichtet) |
| Lichtstärke Hauptstrahl | Candela (cd) | Spitzenintensität in Strahlrichtung |
| Beleuchtungsstärke | Lux (lx) | Ankommender Lichtstrom pro Fläche |
| Leuchtdichte | cd/m² | Intensität pro Fläche und Winkel |
Die Lichtstärke im Hauptstrahl ist eine fundamentale photometrische Kenngröße für jede Anwendung mit gerichteter Beleuchtung – besonders dort, wo Sicherheit, Sichtbarkeit und Normenkonformität unverzichtbar sind. Durch die Angabe und Überprüfung der Lichtstärke im Hauptstrahl in Candela stellen Lichtplaner und Ingenieure sicher, dass ihre Anlagen die richtige Lichtmenge präzise dorthin liefern, wo sie benötigt wird.
Für weiterführende Beratung oder um sicherzustellen, dass Ihre Lichtprodukte strengen internationalen Normen entsprechen, wenden Sie sich an einen Photometrie-Spezialisten oder konsultieren Sie die aktuellen CIE- und ICAO-Dokumentationen.
Die Lichtstärke im Hauptstrahl ist die Lichtintensität (in Candela), die von einer Lichtquelle in ihrer Hauptstrahlrichtung ausgesendet wird – typischerweise die Achse mit der höchsten Lichtkonzentration. Sie ist grundlegend für Anwendungen, bei denen fokussiertes, gerichtetes Licht benötigt wird, wie z. B. Anfluglichter in der Luftfahrt, Scheinwerfer und Signalgeräte.
Die Lichtstärke im Hauptstrahl wird mit photometrischen Geräten wie Goniophotometern gemessen, die die Lichtintensität in verschiedenen Winkeln um eine Lichtquelle erfassen. Der Spitzenwert, üblicherweise entlang der Strahlachse, wird als Lichtstärke im Hauptstrahl angegeben, gemäß Normen wie CIE Publication 127 und ICAO Annex 14 für Flugbefeuerung.
In der Luftfahrt sorgt die Lichtstärke im Hauptstrahl dafür, dass Pisten-, Anflug- und Mittellinienlichter aus den erforderlichen Entfernungen und Winkeln sichtbar sind – auch bei schlechter Sicht. Internationale Standards (z. B. ICAO Annex 14) legen Mindest- und Höchstwerte für die Lichtstärke im Hauptstrahl fest, um Sicherheit und Einheitlichkeit zu gewährleisten und Blendung zu vermeiden, sodass Piloten während kritischer Flugphasen ausreichende visuelle Hinweise erhalten.
Bei gleichem Lichtstrom führt ein engerer Abstrahlwinkel zu einer höheren Lichtstärke im Hauptstrahl, da das Licht in einem kleineren Raumwinkel konzentriert wird. Ein größerer Abstrahlwinkel verteilt denselben Lichtstrom auf eine größere Fläche und senkt so den Spitzenwert in Candela. Diese Beziehung ist zentral bei der Auswahl von Leuchten und bei der Einhaltung von Beleuchtungsnormen.
Lichtstärke ist eine allgemeine Messgröße (in Candela) für die Lichtabgabe in eine bestimmte Richtung pro Raumwinkel. Die Lichtstärke im Hauptstrahl bezieht sich speziell auf die maximale Lichtstärke in der Hauptstrahlrichtung einer gerichteten Lichtquelle – typischerweise der Wert, der für Leistungsvergleiche und regulatorische Anforderungen verwendet wird.
Sorgen Sie mit präzise spezifizierter Lichtstärke im Hauptstrahl für optimale Sicherheit und Sichtbarkeit bei Ihrer gerichteten Beleuchtung. Unsere Lösungen und Expertise helfen Ihnen, strenge photometrische Standards in Luftfahrt, Transport und Industrie zu erfüllen.
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