Flugbewegung
Flugbewegungen an einem Flugplatz bezeichnen jeden Start oder jede Landung, einschließlich lokaler und auswärtiger Vorgänge. Diese Kennzahl bildet die Grundlage...
Bodenbewegung ist die kontrollierte Bewegung von Luftfahrzeugen und Fahrzeugen auf der Flughafenoberfläche und gewährleistet durch Koordination, Markierungen und strikte Verfahren einen sicheren und effizienten Betrieb.
Bodenbewegung umfasst alle kontrollierten Bewegungen von Luftfahrzeugen und Fahrzeugen auf der Oberfläche eines Flughafens, ausgenommen die Flugphasen zwischen Start und Landung. Dazu gehören das Rollen mit eigener Kraft, Schleppen, Zurückschieben und die Bewegung von Flughafen-Unterstützungsfahrzeugen (wie Gepäckwagen und Tankfahrzeugen). Bodenbewegung ist grundlegend für einen sicheren, effizienten und geordneten Flughafenbetrieb und erfordert die strikte Einhaltung von Verfahren, Kommunikationsprotokollen und Sicherheitsvorschriften, um Unfälle wie Runway Incursions oder Kollisionen zu verhindern.
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) definiert Bodenbewegung als jede Bewegung von Luftfahrzeugen auf der Oberfläche eines Flugplatzes, ausgenommen Start oder Landung. Dieser regulatorische Rahmen stellt sicher, dass alle Bodenaktivitäten, einschließlich der Führung von Unterstützungsfahrzeugen und Flugzeugumsetzungen, so gesteuert werden, dass Risiken minimiert und der Betriebsfluss maximiert wird.
Flughafen-Oberflächenmanagementsysteme – unter Einsatz von Technologien wie Surface Movement Radar (SMR) und Advanced Surface Movement Guidance and Control System (A-SMGCS) – koordinieren diese Aktivitäten und erhöhen das Situationsbewusstsein für Lotsen und Betreiber.
Der Bewegungsbereich umfasst jene Flächen eines Flughafens, die für Start, Landung und Rollen genutzt werden – in erster Linie Start- und Landebahnen sowie Rollwege. Das Befahren des Bewegungsbereichs durch Luftfahrzeuge oder Fahrzeuge erfordert eine ausdrückliche Freigabe durch die Flugsicherung (ATC), sofern solche Dienste angeboten werden. Dieser Bereich ist streng kontrolliert, der Zugang ist auf geschultes und autorisiertes Personal beschränkt und erfolgt häufig über Funkkommunikation und visuelle Signale.
Grenzen zwischen Bewegungs- und Nichtbewegungsbereichen sind physisch (durch Markierungen und Schilder) und auf Flughafenplänen gekennzeichnet. Die Einhaltung der Trennung ist für die Sicherheit entscheidend, da unbefugtes Betreten des Bewegungsbereichs zu gefährlichen Situationen führen kann.
Nichtbewegungsbereiche sind Flächen des Flughafens, die nicht direkt durch die Flugsicherung kontrolliert werden. Dazu zählen Vorfelder, Abstellflächen, Hangarbereiche, Flugzeugabstellpositionen und die meisten Servicewege. Während hier Abfertigung, Be- und Entladung sowie Wartung stattfinden, müssen Betreiber dennoch lokale Regeln und Verfahren einhalten, um Konflikte mit rollenden Luftfahrzeugen zu vermeiden.
Fahrzeugführer in Nichtbewegungsbereichen müssen besonders aufmerksam sein, insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen oder schlechter Sicht, und sind in der Regel darin geschult, Grenzen zu Bewegungsbereichen zu erkennen und zu respektieren.
Die Flughafenoberfläche umfasst alle befestigten und unbefestigten Flächen innerhalb der Flughafenbegrenzung – Start- und Landebahnen, Rollwege, Vorfelder, Abstellflächen, Servicewege sowie Gras- oder Kiesflächen. Jede Oberfläche ist für bestimmte betriebliche Anforderungen ausgelegt (z. B. Start- und Landebahnen für Starts/Landungen, Rollwege für Flugzeugbewegungen, Vorfelder für Parken und Wartung). Beleuchtung, Beschilderung und Markierungen sind gemäß ICAO- und FAA-Standards installiert, um sichere Bewegungen unter allen Bedingungen zu gewährleisten.
Die kontinuierliche Inspektion und Wartung der Flughafenoberfläche sind unerlässlich für die Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit.
Start- und Landebahnen sind die am stärksten geschützten Flächen, mit speziellen Gefällen, Oberflächen und Markierungen ausgestattet, um alle Luftfahrzeugtypen bei verschiedensten Wetterbedingungen zu unterstützen. Rollwege verbinden Start- und Landebahnen mit anderen Flughafeneinrichtungen und sind entsprechend markiert und beleuchtet, um eine sichere Navigation zu gewährleisten. Hubschrauberlandeplätze und Heliports dienen Drehflüglern und sind ebenfalls gekennzeichnet und so positioniert, dass betriebliche Konflikte minimiert werden.
Vorfelder und Abstellflächen werden für das Parken, die Abfertigung und Wartung von Luftfahrzeugen genutzt. Markierungen zeigen Parkpositionen, Sicherheitslinien und Fahrspuren für Fahrzeuge an. Servicewege ermöglichen Unterstützungsfahrzeugen den sicheren Zugang zu Luftfahrzeugen und Einrichtungen. Das Befahren von Bewegungsbereichen aus Nichtbewegungsbereichen ist stets freigabepflichtig.
Beispielszenario:
Ein Gepäckwagen, der sich auf dem Vorfeld bewegt, darf ohne Freigabe der Flugsicherung keinen Rollweg oder keine Start- und Landebahn befahren. Wird ein Luftfahrzeug über einen Rollweg geschleppt, ist eine Koordination mit Flugsicherung und Flughafenbetrieb erforderlich, um Störungen anderer Bewegungen zu vermeiden.
Bodenfahrzeuge – Gepäckwagen, Tankwagen, Cateringfahrzeuge, Wartungs- und Einsatzfahrzeuge – unterliegen strengen Regeln. Zugelassene Fahrzeuge sind gekennzeichnet und mit Licht sowie Funk ausgestattet, Fahrer sind entsprechend geschult und für bestimmte Bereiche autorisiert.
Beste Praxis:
Bodenfahrzeuge müssen Luftfahrzeugen immer Vorfahrt gewähren. Fahrer sollten Spiegel, Kameras und Einweiser in stark frequentierten Bereichen nutzen und nie davon ausgehen, dass Piloten sie sehen können – insbesondere bei schlechter Sicht.
Beispiel:
Kein Luftfahrzeug oder Fahrzeug darf eine Bahn-Haltelinie oder eine leuchtende Stopbar ohne Freigabe der Flugsicherung überqueren.
Bodenlotsen koordinieren alle Luftfahrzeug- und genehmigten Fahrzeugbewegungen im Bewegungsbereich (ausgenommen aktive Start- und Landebahnen). Sie erteilen Roll-, Pushback- und Umsetzfreigaben, reihen Luftfahrzeuge ein und autorisieren Fahrzeugüberquerungen.
Die Tower- (Lokal-)Kontrolle verwaltet die Nutzung aktiver Bahnen, erteilt Start-, Lande- und Überquerungsfreigaben und arbeitet eng mit der Bodenverkehrskontrolle zusammen.
Betreiber verwenden ICAO-Standardphrasen, nennen ihre Kennung, Position und den Wunsch. Alle Anweisungen zum Halten/Vorbeifahren müssen wörtlich wiederholt werden. Bei Unklarheiten muss Rückfrage gehalten werden.
Orte und Rollwege werden mit dem ICAO-phonetischen Alphabet bezeichnet, um Missverständnisse zu verhindern (z. B. „Rollweg Bravo“).
Besatzungen erhalten Rollanweisungen mit Angabe der Route und Haltepunkte. Alle Freigaben müssen wiederholt und die Route präzise eingehalten werden, um Konflikte oder Incursions zu vermeiden.
Unterstützungsfahrzeuge beantragen bei der Flugsicherung eine Freigabe, bevor sie Rollwege oder Bahnen befahren oder überqueren. Die Fahrer müssen visuell sicherstellen, dass der Weg frei ist.
Einsatzfahrzeuge haben Vorrang, müssen aber Funkkontakt mit der Flugsicherung halten und Position sowie Absichten melden.
Zeitweilige Sperrungen und Umleitungen werden durch NOTAMs bekannt gemacht und gekennzeichnet. Betreiber müssen aktuelle NOTAMs und Pläne prüfen, um gesperrte/abgesperrte Bereiche zu meiden.
Sicherheitshinweis:
Bei Unsicherheit über Position oder Anweisung müssen Betreiber stoppen und die Flugsicherung kontaktieren – niemals ohne eindeutige Identifikation weiterfahren.
Bodenbewegungen unterliegen FAA Part 139, ICAO Annex 14 und spezifischen Flughafenregeln. Die Vorschriften umfassen Schulungen, Fahrzeugausrüstung und betriebliche Verfahren; nur autorisiertes Personal/Fahrzeuge dürfen Bewegungsbereiche betreten.
Lokale Vorschriften legen Routen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkregeln, Beleuchtung und Funknutzung fest. Fahrzeuge benötigen häufig Rundumleuchten/Blitzlichter und geschulte Fahrer mit regelmäßigen Überprüfungen.
Eine Runway Incursion ist jede unbefugte Anwesenheit auf einer Start- oder Landebahn. Prävention umfasst verbesserte Markierungen, Beleuchtung, strenge Schulungen und Zugangskontrollen.
Niemals Bewegungsbereiche ohne Freigabe der Flugsicherung betreten. Unbefugtes Betreten ist gefährlich und wird mit Sanktionen geahndet. Betreiber müssen aufmerksam bleiben, Ablenkungen vermeiden und insbesondere bei schlechter Sicht Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet lassen.
Bodenbewegung ist ein Grundpfeiler für die Sicherheit und Effizienz am Flughafen. Durch strikte Verfahren, moderne Technik und kontinuierliche Schulung steuern Flughäfen die komplexe Choreografie von Luftfahrzeug- und Fahrzeugbewegungen – damit jede Operation, vom Rollen bis zum Schleppen, stets sicher durchgeführt wird.
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Bodenbewegung bezeichnet alle kontrollierten Bewegungen von Luftfahrzeugen und Fahrzeugen auf der Oberfläche des Flughafens, ausgenommen Start und Landung. Dazu gehören das Rollen, Schleppen, Zurückschieben und die Bewegung von Unterstützungsfahrzeugen. Diese Aktivitäten werden von der Flugsicherung und dem Flughafenbetrieb koordiniert, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
Bewegungsbereiche sind Teile des Flughafens (wie Start- und Landebahnen sowie Rollwege), die für Start, Landung und Rollen von Luftfahrzeugen vorgesehen und unter der Aufsicht der Flugsicherung (ATC) stehen. Nichtbewegungsbereiche (wie Vorfelder und Abstellflächen) werden nicht von der Flugsicherung kontrolliert und dienen dem Parken, Warten sowie Be- und Entladen von Luftfahrzeugen.
Bodenbewegungen werden mit einer Kombination aus Anweisungen der Flugsicherung, Flughafenoberflächen-Managementsystemen, visuellen Markierungen, Beschilderung, Beleuchtung und standardisierten Funkkommunikationen koordiniert. Moderne Technologien wie Oberflächenbewegungsradar (SMR) und A-SMGCS verbessern das Situationsbewusstsein für Lotsen und Betreiber.
Effektive Verfahren für Bodenbewegungen verhindern Runway Incursions, Kollisionen und betriebliche Störungen. Die richtige Koordination, Kommunikation und Einhaltung von visuellen Hinweisen und Vorschriften gewährleisten den sicheren Abstand zwischen Luftfahrzeugen und Fahrzeugen und sorgen für eine sichere Umgebung für alle Flughafenbenutzer.
Eine Runway Incursion tritt auf, wenn ein nicht autorisiertes Luftfahrzeug, Fahrzeug oder eine Person eine Start- oder Landebahn betritt. Präventionsmaßnahmen umfassen klare Markierungen, Beschilderungen, Beleuchtung, rigorose Schulungen, Freigabeanforderungen der Flugsicherung und den Einsatz von Technologien zur Überwachung und Kontrolle des Zugangs zu Bewegungsbereichen.
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