Glühlampe
Eine Glühlampe ist eine elektrische Lichtquelle, die Licht erzeugt, indem sie einen Wolframfaden auf hohe Temperaturen erhitzt. Sie wird häufig in der Flughafen...
Eine Halogenlampe ist eine fortschrittliche Glühlampe, die Halogengas für höhere Effizienz, Lebensdauer und Farbstabilität nutzt – ideal für die Flughafenbeleuchtung.
Eine Halogenlampe ist eine Form der Glühlampenbeleuchtung, die einen Wolframfaden und ein Halogengas (meist Iod oder Brom) in einem kompakten, hochtemperaturbeständigen Quarzglaskolben enthält. Der grundlegende Vorteil von Halogenlampen gegenüber herkömmlichen Glühlampen ist der Halogenzyklus, ein chemischer Prozess, der verdampftes Wolfram wieder auf dem Faden ablagert. Dies verlängert die Lebensdauer des Fadens, verhindert das Schwärzen des Kolbens und ermöglicht einen Betrieb bei höheren Temperaturen – was ein helleres, weißeres Licht erzeugt.
Halogenlampen sind ein fester Bestandteil der Flughafen- und Flugfeldbefeuerung, dank ihrer Sofortstartfähigkeit, konstanten Farbtemperatur (typischerweise 2950–3300 K), robusten mechanischen Konstruktion und zuverlässigen Betrieb unter anspruchsvollen Bedingungen. Ihr quecksilberfreier Aufbau entspricht aktuellen Umweltvorschriften, und ihre Kompatibilität mit bestehenden elektrischen Systemen ermöglicht eine einfache Integration in vorhandene Infrastruktur.
Der Wolframfaden ist das Herzstück der Halogenlampe und wird wegen seines extrem hohen Schmelzpunktes (3.422°C) und des niedrigen Dampfdrucks gewählt. In Halogenlampen ist der Faden für einen Betrieb bei höheren Temperaturen als in Standard-Glühlampen ausgelegt, was die Lichtausbeute und Farbwiedergabe direkt steigert.
Präzise Fadenausrichtung ist in der Flugfeldbeleuchtung entscheidend. Die genaue Platzierung stellt sicher, dass das abgestrahlte Licht die photometrischen Anforderungen von FAA und ICAO erfüllt – besonders wichtig bei Pistenmittel-, Rand- und Anflugbefeuerung, wo Lichtverteilung und Intensität streng für die Sicherheit der Piloten kontrolliert werden müssen.
Der Halogenzyklus ist das Alleinstellungsmerkmal von Halogenlampen gegenüber gewöhnlichen Glühlampen. Wird der Wolframfaden erhitzt, verdampfen Wolframatome und könnten den Glaskolben schwärzen. In einer Halogenlampe reagiert das Halogengas mit diesen Atomen und bildet ein flüchtiges Wolframhalogenid. In der Nähe des heißen Fadens zerfällt dieses Molekül, lagert Wolfram wieder am Faden ab und setzt das Halogen zur Wiederholung des Zyklus frei. Dieser Prozess:
Halogenlampen verwenden einen Quarzglaskolben (geschmolzenes Siliziumdioxid), der den erhöhten Betriebstemperaturen und Belastungen des Halogenzyklus (bis zu 1.650°C) standhält. Quarz ermöglicht eine kompaktere Lampe, präzise Fadenausrichtung und exzellente Beständigkeit gegen Temperaturschocks und Vibrationen.
Die meisten Flugfeld-Halogenlampen sind UV-gefiltert oder beschichtet, um schädliche UV-Strahlung zu verhindern und so Leuchtenbestandteile sowie Personal zu schützen.
Flugfeldbeleuchtungskreise sind in der Regel Reihenschaltungen, die über den Strom (meist 6,6 A) geregelt werden. Halogenlampen sind speziell für diese Schaltungen entwickelt und gewährleisten gleichmäßige Helligkeit und zuverlässige Leistung, auch wenn sich Lampenspannungen durch Fertigungstoleranzen oder Alterung verändern.
Stromgeregelte Halogenlampen unterstützen Stufendimmung, Sofortstart und Kompatibilität mit Flugfeld-Isolationstransformatoren – ideal für geregelte Flughafenbeleuchtungsnetze.
MR16-Lampen (Multifacetten-Reflektor, 2 Zoll Durchmesser) verwenden einen Präzisionsreflektor zur Erzeugung eng gebündelter Lichtstrahlen. Sie werden häufig für Mittel-, Rand- und Leitschildbeleuchtung eingesetzt, wo die Einhaltung der vorgeschriebenen Ausstrahlungsrichtung und photometrischen Werte kritisch ist. MR16-Lampen sind robust, vibrationsfest und in verschiedenen Wattagen und Farbtemperaturen erhältlich.
PAR-Lampen (Parabolspiegel-Aluminiumreflektor) gibt es in mehreren Größen – PAR38, PAR56, PAR64 – und sie nutzen einen Parabolspiegel für fokussierte, intensive Lichtbündel. PAR56 ist Standard für FAA/ICAO-Anflugbefeuerungssysteme und Hindernisbefeuerung, da sie gleichmäßiges, hochintensives Licht über große Entfernungen auch in exponierten, vibrationsintensiven Bereichen liefern.
T3- und T4-Halogenröhren (3/8" bzw. 1/2" Durchmesser) werden für lineare oder kompakte Beleuchtungsanwendungen wie Randbefeuerung und Anflugbalken verwendet, wo eine hohe Lichtintensität und eine lineare Lichtverteilung erforderlich sind. Sie sind für stromgeregelten Betrieb ausgelegt und widerstehen thermischer und mechanischer Belastung.
Flugfeldleuchten sind kontinuierlichen Vibrationen durch Flugzeuge, Wind und Bodenbetrieb ausgesetzt. Halogenlampen sind mit verstärkten Fäden, robusten Sockeln und stoßdämpfenden Elementen ausgestattet, um diesen Anforderungen standzuhalten und die Haltbarkeitsanforderungen von FAA/ICAO zu erfüllen.
Halogenlampen emittieren erhebliche Infrarotstrahlung (IR) aufgrund ihrer hohen Betriebstemperaturen. Diese Abwärme hilft, Schnee und Eis von exponierten Leuchten zu schmelzen – ein entscheidender Vorteil gegenüber LEDs. Die IR-Strahlung kann auch Nachtsicht- und Verstärkersysteme in der Luftfahrt unterstützen.
Halogenlampen bieten flimmerfreies, stabiles Licht bei allen Dimmstufen, dank ihrer thermischen Trägheit und des Gleichstrombetriebs. Dies ist für den Pilotenkomfort und die Sicherheit unerlässlich und verhindert visuelle Irritationen beim Landen oder Rollen.
Halogenlampen unterstützen Stufendimmung in Flugfeld-Reihenschaltungen und halten dabei Lichtstrom und Farbtemperatur stabil, wenn der Strom (von ca. 2,8 A bis 6,6 A) variiert wird. Diese Flexibilität unterstützt unterschiedliche Beleuchtungsbedürfnisse bei Tag/Nacht, Nebel oder Schnee.
Halogenlampen sind quecksilberfrei und entsprechen Umweltvorschriften wie dem Minamata-Übereinkommen, was Entsorgung und Recycling vereinfacht. Dies ist ein bedeutender Vorteil gegenüber einigen Leuchtstoff- und HID-Lampentechnologien.
Die konstante Farbtemperatur (2950–3300 K) sorgt für neutrales, kontrastreiches weißes Licht – entscheidend für die klare Wahrnehmung von Flugfeldmarkierungen und Signalen. Halogenlampen halten dieses Farbprofil über die gesamte Lebensdauer und liefern Piloten gleichmäßige visuelle Hinweise.
Präzise optische Steuerung ist ein Kennzeichen von Halogenlampen, mit streng kontrolliertem Lichtstrom und räumlicher Verteilung. Dies ist entscheidend für die Einhaltung der Vorschriften (FAA/ICAO) und die Betriebssicherheit, da die Leuchten auf die geforderten Entfernungen und Winkel sichtbar sind.
Halogenlampen werden häufig wegen ihrer Sofortstartfähigkeit, Kompatibilität mit vorhandener Infrastruktur und robusten mechanischen Ausführung gewählt. Sie bleiben vielerorts die bevorzugte Lösung, insbesondere wo LED-Nachrüstungen noch nicht praktikabel sind oder besonders strenge photometrische Vorschriften gelten.
Halogenlampen für die Flughafenbeleuchtung sind zertifiziert, um strenge FAA- und ICAO-Anforderungen bezüglich:
Die führenden Hersteller (z. B. OSRAM, Amglo, GE) testen und zertifizieren Halogenlampen für den Flugfeldeinsatz streng, um Betriebssicherheit und Normkonformität zu gewährleisten.
Eine Halogenlampe ist eine leistungsstarke Glühlampenlichtquelle, die speziell für anspruchsvolle Anwendungen wie die Flughafen- und Flugfeldbeleuchtung entwickelt wurde. Ihr einzigartiger Halogenzyklus, der Wolframfaden und der Quarzkolben sorgen für lange Lebensdauer, stabile Farbe und präzise photometrische Eigenschaften – unerlässlich für eine sichere und normgerechte Pisten- und Rollwegbefeuerung.
Referenzen & weiterführende Literatur:
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Halogenlampen bieten Sofortstart, konstante Farbtemperatur und präzise photometrische Eigenschaften, was sie ideal für die Flugfeldbeleuchtung macht, bei der Zuverlässigkeit, optische Präzision und Einhaltung von FAA/ICAO-Standards entscheidend sind. Ihre Vibrationsfestigkeit und der quecksilberfreie Aufbau eignen sich ebenfalls hervorragend für anspruchsvolle Flughafen-Umgebungen.
Der Halogenzyklus ist ein chemischer Prozess, bei dem verdampftes Wolfram vom Glühfaden mit Halogengas reagiert und wieder auf dem Faden abgelagert wird. Dies verhindert das Schwärzen des Lampenkolbens, sorgt für gleichmäßigen Lichtstrom, ermöglicht höhere Betriebstemperaturen und verlängert die Lebensdauer der Lampe – entscheidend für eine zuverlässige Flughafenbeleuchtung.
Gängige Typen sind MR16 (Multifacetten-Reflektor), PAR-Lampen (Parabolspiegel-Aluminiumreflektor) wie PAR56 und Röhrenlampen (T3, T4). Jeder Typ ist für bestimmte Leuchten und Anwendungen wie Pisten-, Rollweg-, Anflug- und Leitschildbeleuchtung konzipiert.
Halogenlampen bieten Sofortstart, stabile Farbe und hohe Vibrationsfestigkeit, haben jedoch eine kürzere Lebensdauer und geringere Energieeffizienz als LEDs. Sie werden jedoch oft zur Kompatibilität mit bestehenden Flugfeldsystemen und dort eingesetzt, wo Abwärme (zum Schmelzen von Schnee/Eis) vorteilhaft ist.
Ja, Halogenlampen sind quecksilberfrei und entsprechen Umweltvorschriften wie dem Minamata-Übereinkommen. Dies vereinfacht die Entsorgung und reduziert die Anforderungen an das Management von gefährlichem Abfall für Flughäfen.
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