Entfernungsmessgerät (DME)
Das Entfernungsmessgerät (DME) ist ein entscheidendes, bodengebundenes Funknavigationssystem in der Luftfahrt, das in Echtzeit die schräg gemessene Entfernung z...
DME (Distanzmessgerät) ist ein bodengestütztes Funknavigationssystem, das Piloten präzise, Echtzeit-Entfernungsinformationen (Schrägentfernung) zu einer festen Bodenstation liefert und so die Streckennavigation, Anflüge und Redundanz zum GPS unterstützt.
Distanzmessgerät (DME) ist ein bodengestütztes Funknavigationssystem und ein Grundpfeiler der modernen Luftfahrt. Es ermöglicht Piloten, ihre präzise, aktuelle Entfernung zu einem festen Punkt am Boden – meist einer Navigationshilfe wie einer VOR- oder ILS-Station – zu bestimmen. DME arbeitet im UHF-Band (962–1213 MHz) und ist weltweit von der ICAO (Anhang 10) standardisiert.
DME liefert die Schrägentfernung – die direkte, gerade Entfernung von der Antenne des Flugzeugs zur DME-Bodenstation und berücksichtigt dabei sowohl die horizontale als auch die vertikale Trennung. Dies unterscheidet sich von der horizontalen Bodendistanz (wie sie GPS liefert); in geringer Entfernung oder großer Höhe kann die Schrägentfernung deutlich größer als die Bodendistanz sein.
DME wird in nautischen Meilen (NM) mit einer typischen Genauigkeit von ±0,2 NM angezeigt und dient der Streckennavigation, Anflugverfahren, Warteschleifen und Sinkflugplanung. Es wird oft mit anderen Navigationshilfen wie VOR oder ILS kombiniert, sodass VOR/DME- oder ILS/DME-Stationen sowohl Kurs- als auch Entfernungsinformationen für eine vollständige Positionsbestimmung liefern.
DME ist nicht von Satelliten abhängig und stellt somit eine wichtige Rückfallebene dar, falls GPS gestört ist. Behörden wie die FAA und ICAO verlangen DME (oder zugelassenes RNAV) für bestimmte IFR-Flüge, insbesondere oberhalb FL240.
DME misst die Zeitverzögerung, die Funkimpulse für den Weg vom Flugzeug zur Bodenstation und zurück benötigen:
Das Ergebnis ist die Schrägentfernung – die direkte Luftlinie vom Flugzeug zur Station.
DME bleibt ein wesentlicher Bestandteil der globalen Luftfahrtnavigationsinfrastruktur und liefert genaue, zuverlässige Entfernungsinformationen unabhängig von Satelliten. Die Integration mit VOR, ILS und modernen RNAV-Systemen sorgt für robuste Redundanz und Präzision und unterstützt den sicheren und effizienten Betrieb in allen Flugphasen. Das Verständnis der Prinzipien, Einschränkungen und besten Praktiken von DME ist für jeden Piloten, Flugdienstberater und Fluglotsen unerlässlich.
DME (Distanzmessgerät) ist eine bodengestützte Funknavigationshilfe, die die Schrägentfernung zwischen einem Flugzeug und einer DME-Station misst. Das Flugzeug sendet Abfrageimpulse an die Station, die nach einer festen Verzögerung antwortet. Durch die Messung der Umlaufzeit berechnet und zeigt das System die direkte Entfernung in nautischen Meilen an. Diese Information ist entscheidend für Positionsbestimmung, Anflüge und Warteschleifen.
DME misst die Schrägentfernung – die direkte Luftlinie einschließlich Höhe – zu einer Bodenstation. GPS hingegen liefert in der Regel die Bodendistanz zu den geografischen Koordinaten eines Wegpunkts. In der Nähe und über einer Station kann die Schrägentfernung größer sein als die horizontale Bodendistanz, was Piloten beim Anflug und Überflug verstehen müssen.
DME liefert eine unabhängige, bodengebundene Entfernungsquelle und dient als wichtige Rückfallebene, wenn GPS-Signale nicht verfügbar, gestört oder gestört sind. Viele Aufsichtsbehörden verlangen DME- oder RNAV-Fähigkeit oberhalb bestimmter Flugflächen für IFR-Betrieb, um auch bei Ausfall von Satellitensystemen eine sichere Navigation zu gewährleisten.
DME ist oft mit VOR- (VHF Omnidirectional Range) oder ILS- (Instrument Landing System) Stationen kombiniert. Dadurch können Piloten gleichzeitig Kurs- (Azimut-) und Entfernungsinformationen empfangen, was eine präzise Positionsbestimmung und Verfahren wie VOR/DME- oder ILS/DME-Anflüge ermöglicht.
DME benötigt Sichtverbindung zwischen Flugzeug und Station; Gelände und Erdkrümmung können die Reichweite begrenzen. Es liefert auch keine Kursinformation – nur Entfernung. Jede Station kann etwa 100 Flugzeuge gleichzeitig bedienen, und der Schrägentfernungseffekt in Stationsnähe kann dazu führen, dass die angezeigte Entfernung größer als die horizontale Bodendistanz ist.
In vielen Regionen, einschließlich der USA und gemäß ICAO-Standards, müssen Flugzeuge, die nach IFR oberhalb FL240 (24.000 Fuß) fliegen, über DME oder ein zugelassenes RNAV-System verfügen. DME ist auch für bestimmte Instrumentenverfahren vorgeschrieben und wird oft in Anflug- und Streckenkarten angegeben.
Rüsten Sie Ihr Flugzeug oder Ihre Flugausbildung mit umfassendem Verständnis von DME-Systemen aus, um Situationsbewusstsein, Präzision und Sicherheit in allen Flugphasen zu erhöhen.
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