Glossar für Notstromversorgung, Notstromsysteme und elektrische Systeme
Ein umfassendes Glossar mit technischen Definitionen, Anwendungen und Wartung von Notstromversorgung, Notstromsystemen und essentieller elektrischer Infrastrukt...
Ein Notstromgenerator ist eine Notstromquelle, die dazu entwickelt wurde, den Betrieb von Lebenserhaltungs- und wichtigen Systemen bei Stromausfällen aufrechtzuerhalten. Er ist vorgeschrieben in Krankenhäusern, Flughäfen, Rechenzentren und kritischen Gebäuden und liefert automatisch Strom über zuverlässige Brennstoffe und integrierte Steuerungen zur Gewährleistung des Betriebs und der Einhaltung von Vorschriften.
Ein Notstromgenerator ist ein autarkes Stromerzeugungsgerät, das so konstruiert ist, dass es bei Ausfall der Hauptstromversorgung automatisch oder manuell elektrische Energie für kritische Systeme bereitstellt. Als zentrales Element eines Emergency Power Supply System (EPSS) liefern Notstromgeneratoren schnellen Ersatzstrom – oft innerhalb von 10 Sekunden – und gewährleisten den fortlaufenden Betrieb von Lebenserhaltungs-, Sicherheits- und wichtigen Geschäftsprozessen. Sie sind in Bereichen wie Gesundheitswesen, Luftfahrt, Rechenzentren, Behörden und Gebäuden mit hoher Belegung gesetzlich vorgeschrieben. Häufige Brennstoffe sind Diesel, Erdgas und Propan. Gestaltung und Leistung des Systems sind durch Normen wie ICAO (Anhang 14) und NFPA 110 geregelt.
Notstromgeneratoren sind mehr als bloße Ersatzgeräte; sie sind zentrale Bestandteile der kritischen Infrastruktur, die:
Tragbare Generatoren sind mobile Einheiten für temporäre, schnell einsetzbare Stromversorgung. Sie werden mit Benzin oder Diesel betrieben und reichen von kleinen Inverter-Typen (1–3 kW) bis zu größeren fahrbaren Modellen (bis zu 15 kW). Sie kommen im Wohnbereich, auf Baustellen und im Außeneinsatz zum Einsatz, erfordern manuelle Einrichtung und sind nicht für permanente Lebenserhaltungssysteme geeignet.
Standby-Generatoren sind fest installiert und mit automatischen Transferschaltern (ATS) für nahtlosen Betrieb verbunden. Typisch werden sie mit Diesel, Erdgas oder Propan betrieben und versorgen kritische Stromkreise oder ganze Gebäude. Die Größen reichen von 10 kW (Wohnbereich) bis zu mehreren Hundert kW (Gewerbe) und sind in Krankenhäusern, Hochhäusern und Rechenzentren vorgeschrieben.
Industrie-/Gewerbegeneratoren dienen hochkritischen, leistungsintensiven Umgebungen (Flughäfen, Krankenhäuser, Produktion, Wasseraufbereitung). Die Kapazitäten können mehrere Megawatt erreichen. Diese Systeme verfügen oft über redundante Einheiten (N+1 oder N+2), erweiterte Steuerungen und erfüllen strenge Betriebs- und Umweltauflagen.
Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) und Hybridsysteme liefern sofortige Überbrückung (Millisekunden bis Minuten) für empfindliche Elektronik und überbrücken die Startzeit von Generatoren. Batterien (Blei-Säure, Lithium-Ionen) werden häufig mit Generatoren und zunehmend mit erneuerbaren Energien kombiniert, um nachhaltige, mehrschichtige Resilienz zu schaffen – insbesondere in Rechenzentren und Leitstellen.
Mikrogrids kombinieren verschiedene dezentrale Energiequellen – Generatoren, Batterien, Solar, Wind – gesteuert durch fortschrittliche Systeme. Sie können autark (inselanlagenfähig) oder netzgekoppelt betrieben werden und stellen robuste Notstromversorgung für Flughäfen, Militärstützpunkte und abgelegene Standorte bereit, unterstützen zudem Energieeffizienz und Emissionsreduktion.
ATS überwachen die Netzversorgung und starten den Generator bei Ausfall automatisch. Die Abfolge:
ATS-Typen: offene Umschaltung (kurze Unterbrechung), geschlossene Umschaltung (keine Unterbrechung), verzögerte Umschaltung (für selektive Lastabwürfe). Vorschriften (z. B. NFPA 110) fordern Umschaltung innerhalb von 10 Sekunden für Lebenserhaltung.
Brennstoffsysteme umfassen Lagertanks, Pumpen, Filter, Tagestanks sowie Umwelt- und Sicherheitseinrichtungen. Wartung beinhaltet regelmäßige Kraftstoffqualitätsprüfungen und Systeminspektionen.
Moderne Generatorsteuerungen automatisieren Betrieb, Selbsttests und Diagnosen. Funktionen:
Die Integration mit BMS und SCADA ermöglicht Echtzeitüberwachung und zentrale Steuerung.
Krankenhäuser und Kliniken sind auf Notstromgeneratoren für OP-Säle, Intensivstationen, Lebenserhaltung, Klimatechnik und Medikamentenkühlung angewiesen. Vorschriften verlangen einen Betrieb innerhalb von 10 Sekunden, oft für 96 Stunden, sowie strenge Test- und Nachweispflichten.
Generatoren sichern den unterbrechungsfreien IT-Betrieb und arbeiten mit USV-Systemen zusammen, um Datenverlust und Ausfälle zu verhindern. Tier III/IV-Rechenzentren nutzen mehrere redundante Generatoren mit 24–72 Stunden Kraftstoffautonomie.
Bürotürme, Einkaufszentren und Hochhäuser benötigen Notstrom für Aufzüge, Brandmelder, Notbeleuchtung und Sicherheit. Generatoren werden gemäß Vorschrift dimensioniert und installiert, regelmäßige Tests sind für Betriebsgenehmigungen vorgeschrieben.
Polizei, Feuerwehr, Notfallzentralen, Wasserwerke und Flughäfen setzen redundante Generatoren ein, um lebenswichtige Dienste bei Katastrophen aufrechtzuerhalten. Die Einhaltung der Vorschriften wird durch Inspektionen und Dokumentation sichergestellt.
Bergbau, Öl/Gas, Forschungsstationen und abgelegene Flugplätze setzen Generatoren (oft mit Mikrogrids) als Haupt- oder Notstromquelle ein, wobei Langlebigkeit, Brennstoffmanagement und Fernüberwachung im Vordergrund stehen.
Unterlassene Wartung und Dokumentation kann zu Verstößen und Haftung führen.
Notstromgeneratoren sind das Rückgrat elektrischer Resilienz – sie schützen Menschen, Werte und Abläufe, wenn es darauf ankommt.
Die Hauptfunktion besteht darin, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für kritische Systeme (wie Lebenserhaltung, Kommunikation und Sicherheit) zu gewährleisten, wenn die primäre Stromquelle ausfällt. Notstromgeneratoren starten automatisch und übernehmen die elektrische Last, um den Betrieb wichtiger Einrichtungen aufrechtzuerhalten, bis die normale Stromversorgung wiederhergestellt ist.
Gesetze und Branchenstandards verlangen Notstromgeneratoren in Krankenhäusern, Flughäfen, Hochhäusern, Rechenzentren, Notfallzentren und anderen Einrichtungen, bei denen ein Stromausfall Leben gefährden oder wesentliche Dienste unterbrechen würde. Die Anforderungen werden von Organisationen wie NFPA, ICAO und lokalen Bauvorschriften festgelegt.
Ein automatischer Transferschalter (ATS) erkennt den Ausfall der Netzstromversorgung und sendet ein Signal zum Starten des Generators. Sobald der Generator stabil läuft, übernimmt der ATS die kritischen elektrischen Lasten des Gebäudes auf die Generatorversorgung – typischerweise innerhalb von 10 Sekunden für Lebenserhaltungssysteme.
Gängige Brennstoffe sind Diesel (aufgrund hoher Zuverlässigkeit und Energiedichte bevorzugt), Erdgas (für kontinuierliche Versorgung und geringere Emissionen) und Propan (wegen flexibler Lagerung und geringerer Emissionen). Jeder Brennstoff hat spezifische Anforderungen bezüglich Lagerung, Sicherheit und Einhaltung von Vorschriften.
Standby-Generatoren sind fest installiert, in das Stromnetz der Einrichtung integriert und starten bei Ausfällen automatisch. Tragbare Generatoren sind mobil, erfordern manuelle Einrichtung und Betankung und werden hauptsächlich für temporäre oder zusätzliche Energiebedarfe eingesetzt.
Normen wie NFPA 110 verlangen regelmäßige Tests – häufig wöchentliche oder monatliche Leerlauftests und jährliche Lastbanktests. Wartungs-, Kraftstoffqualitäts- und Testergebnisse müssen zur Einhaltung der Vorschriften und für Inspektionen dokumentiert werden.
Mikrogrids und Hybridsysteme (Kombination aus Generatoren, Batterien und erneuerbaren Energien) werden zunehmend an Flughäfen, Militärstützpunkten sowie in abgelegenen oder kritischen Einrichtungen eingesetzt, um die Resilienz zu maximieren, Emissionen zu reduzieren und den Betrieb bei längeren Ausfällen sicherzustellen.
Schützen Sie Ihre kritischen Abläufe vor unerwarteten Stromausfällen mit zuverlässigen Notstromgenerator-Lösungen, die auf Compliance und Resilienz zugeschnitten sind.
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