Footcandle (fc)
Ein Footcandle (fc) ist eine Einheit der Beleuchtungsstärke, definiert als die Lichtmenge, die eine Fläche von einem Quadratfuß von einer gleichmäßigen Quelle m...
Footlambert (fL) ist eine Nicht-SI-Leuchtdichteeinheit, die in der Luftfahrt weiterhin verwendet wird, um die Helligkeit von Cockpit-Displays, Simulatoren und Beleuchtung zu spezifizieren. Das Verständnis ihrer Definition, korrekten Messung und Umrechnung in SI-Einheiten ist entscheidend für die Einhaltung der Vorschriften und die Sichtbarkeit im Flugbetrieb.
Der Footlambert (fL) ist eine Nicht-SI-Einheit der Leuchtdichte, die historisch und praktisch in der Luftfahrt bedeutsam ist, um die Helligkeit von Cockpit-Displays, Simulatoren und Flugfeldbeleuchtungen zu messen und festzulegen. Während die globale Luftfahrt zu SI-Einheiten (insbesondere Candela pro Quadratmeter, auch Nits genannt) übergeht, sind Footlamberts weiterhin in US-amerikanischen Regelwerken, älteren Flugzeugen und Mischstandards gebräuchlich. Das Verständnis der wissenschaftlichen Definition, der korrekten Anwendung und Umrechnung des Footlambert ist für Konformität, Sicherheit und operative Effektivität unerlässlich.
Ein Footlambert ist definiert als die Leuchtdichte einer Oberfläche, die eine Candela pro Quadratfuß abstrahlt oder reflektiert, geteilt durch π:
[ 1~\mathrm{fL} = \frac{1}{\pi}~\mathrm{cd/ft^2} ]
Diese Definition basiert auf der Physik diffuser (lambertscher) Oberflächen, die Licht gleichmäßig in alle Richtungen abstrahlen oder reflektieren. Der 1/π-Faktor stellt sicher, dass die gemessene Leuchtdichte der wahrgenommenen Helligkeit aus jedem Blickwinkel entspricht – ein kritischer Parameter für Luftfahrt-Displays und Beleuchtungen.
Wichtige Beziehungen:
Diese Umrechnungen sind in NIST-, ICAO- und CIE-Dokumentationen standardisiert und für die Umwandlung älterer Anforderungen in moderne SI-Einheiten unerlässlich.
In der Luftfahrt und der breiteren Audio-/Videoindustrie wird der Footlambert manchmal informell (und fälschlicherweise) als „Projektorlumen geteilt durch die Bildschirmfläche (in Quadratfuß)“ berechnet, was Lumen pro Quadratfuß (Beleuchtungsstärke, nicht Leuchtdichte) ergibt. Diese Abkürzung ignoriert jedoch Reflexion und den 1/π-Faktor, die für die Messung dessen, was ein Pilot oder Nutzer tatsächlich sieht, entscheidend sind.
Tabelle: Wissenschaftliche vs. praktische Definitionen
| Kontext | Formel | Einheit | Misst |
|---|---|---|---|
| Wissenschaftlich (NIST/CIE) | 1 fL = 1/π cd/ft² | fL | Leuchtdichte |
| Industriestandard (Abkürzung) | Projektorlumen / Bildschirmfläche (ft²) | lm/ft² | Beleuchtungsstärke |
Für behördliche und sicherheitskritische Luftfahrtanwendungen verwenden Sie immer die wissenschaftliche Definition und korrekte Messtechnik.
| Größe | SI-Einheit | US-Einheit | Beispiel in der Luftfahrt |
|---|---|---|---|
| Leuchtdichte | cd/m² (Nit) | fL oder cd/ft² | Cockpit-Display, Anflugbefeuerung |
| Beleuchtungsstärke | Lux (lm/m²) | Foot-Candle | Instrumentenbeleuchtung |
| Lichtstrom | Lumen | Lumen | Rollfeldrandbeleuchtung |
| Lichtstärke | Candela | Candela | Baken, Blitzlichter |
[ 1~\mathrm{fL} = 3,426~\mathrm{cd/m}^2 ] [ 1~\mathrm{fL} = 0,3183~\mathrm{cd/ft}^2 ]
Beispiel:
Eine Cockpit-Display-Anforderung von 30 fL entspricht:
[ 30~\mathrm{fL} \times 3,426 = 102,78~\mathrm{cd/m}^2 ]
Der 1/π-Faktor in der Footlambert-Definition stammt aus der Physik ideal diffuser Reflektoren (lambertsche Oberflächen):
[ L = E \times \rho / \pi ]
Für Oberflächen, die nicht perfekt diffus sind (z. B. Glas, glänzende Displays), ist eine direkte Leuchtdichtemessung erforderlich, da Berechnungen aus der Beleuchtungsstärke ungenau sein können.
Der Footlambert wird weiterhin verwendet, um die minimale und maximale Helligkeit von Cockpit-Displays und Warnanzeigen festzulegen, insbesondere in US-amerikanischen und älteren Standards. Die Lesbarkeit der Anzeigen unter allen Lichtbedingungen ist für die Flugsicherheit entscheidend.
Simulatorhersteller und -betreiber stoßen häufig auf fL-Anforderungen in Qualifizierungsstandards für Geräte. Eine genaue Messung der Bildschirmleuchtdichte (nicht nur des Projektorausgangs oder der Bildschirmfläche) ist für realitätsnahes Training und regulatorische Konformität unerlässlich.
Obwohl SI-Einheiten weltweit Standard sind, beziehen sich viele FAA- und US-amerikanische Flughafenspezifikationen weiterhin auf Footlamberts für beleuchtete Schilder und Lichter. Die Umrechnung in cd/m² ist für internationale Operationen und Beschaffung Routine.
Typische Leuchtdichte-Anforderungen in der Luftfahrt
| Anwendung | Minimale Leuchtdichte (fL) | Entspricht cd/m² (Nits) |
|---|---|---|
| Cockpit-Display tagsüber | 30–50 | 103–171 |
| Cockpit-Display nachts | 0,5–1,5 | 1,7–5,1 |
| Simulator-Visualsystem (Tag) | 6–16 | 20–55 |
| Beleuchtetes Flugfeldschild | 10–20 | 34–69 |
*Werte können je nach Behörde und Kontext variieren.
| Größe | US-Einheit | SI-Einheit | Typische Luftfahrtanwendung |
|---|---|---|---|
| Leuchtdichte | fL, cd/ft² | cd/m² (Nit) | Cockpit-/Display-Helligkeit |
| Beleuchtungsstärke | Foot-Candle | Lux (lx) | Bedienpulte, Flugfeldbeleuchtung |
| Lichtstrom | Lumen | Lumen | Start-/Rollbahnbeleuchtung |
| Lichtstärke | Candela | Candela | Baken, Anflugbefeuerung |
Der Footlambert (fL), entsprechend 1/π Candela pro Quadratfuß, bleibt eine wichtige Einheit in der Luftfahrt zur Leuchtdichte-Spezifikation und -Konformität, insbesondere im US-amerikanischen Kontext. Luftfahrtfachleute müssen seine wissenschaftliche Bedeutung verstehen, Abkürzungsberechnungen vermeiden und korrekte Messtechniken anwenden, um sichere, effektive und regulatorisch konforme Beleuchtungs- und Display-Systeme zu gewährleisten.
Für weitere technische Details konsultieren Sie bitte ICAO Anhang 14, FAA AC 150/5345-44 und RTCA DO-160 Dokumentationen.
Obwohl SI-Einheiten für neue Systeme bevorzugt werden, sind Footlamberts (fL) weiterhin gültig und manchmal in US-Regelwerken, älterer Dokumentation oder beim Verweis auf ältere Ausrüstung erforderlich. Prüfen Sie immer die geltenden Standards und rechnen Sie bei Bedarf in SI-Einheiten um.
Multiplizieren Sie den Wert in Footlambert mit 3,426, um ihn in Candela pro Quadratmeter (Nits) umzuwandeln. Beispiel: 30 fL × 3,426 = 102,78 cd/m².
Nein. Diese Abkürzung ergibt nur die Beleuchtungsstärke (lm/ft²), nicht die Leuchtdichte. Die korrekte Methode besteht darin, die tatsächliche Leuchtdichte an der Augenposition des Piloten mit einem kalibrierten Leuchtdichtemessgerät zu messen oder die wissenschaftliche Formel (einschließlich Reflexion und 1/π-Faktor) zu verwenden.
Der 1/π-Faktor ist notwendig für die Umrechnung zwischen Beleuchtungsstärke und Leuchtdichte bei einer ideal diffusen (lambertschen) Oberfläche. Nur mit diesem Faktor können Sie die vom Piloten wahrgenommene Helligkeit genau vorhersagen oder messen – entscheidend für Sicherheit und Einhaltung der Vorschriften.
Verwenden Sie ein kalibriertes Leuchtdichtemessgerät (Photometer), das Ergebnisse sowohl in fL als auch in cd/m² anzeigen kann. Dies ist unerlässlich für Cockpit-Displays, Simulatoren und Beleuchtungsüberprüfungen.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Flugzeuge und Trainingsgeräte den neuesten Leuchtdichte- und Compliance-Standards entsprechen. Unsere Spezialisten helfen Ihnen, Footlamberts und SI-Einheiten für jede Luftfahrtanwendung zu interpretieren und zu messen.
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