Intensitätsverteilung
Die Intensitätsverteilung in der Photometrie beschreibt, wie die Lichtintensität je nach Richtung variiert. Sie ist entscheidend für Lichtplanung, Technik und d...
Die Lichtstärkeverteilung beschreibt, wie die Lichtstärke in alle Richtungen variiert und gestaltet so die Lichtabgabe für eine effektive und effiziente Ausleuchtung.
Die Lichtstärkeverteilung beschreibt, wie die Lichtstärke einer Lichtquelle oder Leuchte sich in dreidimensionalem Raum je nach Richtung verändert. Gemessen in Candela (cd) quantifiziert sie das sichtbare Licht, das in bestimmte Richtungen abgestrahlt wird. Die Lichtstärkeverteilung wird typischerweise mit Polardiagrammen oder Tabellen visualisiert, die zeigen, wie sich die Intensität rund um die Lichtquelle verändert. So können Lichtfachleute die Ausleuchtungsmuster, Gleichmäßigkeit, Blendung und Effizienz in realen Umgebungen vorhersagen und steuern.
Dieses Konzept ist essenziell in der Lichtplanung für Bereiche wie Flughäfen, Terminals, Hangars und architektonische Innenräume, wo die räumliche Lichtabgabe sowohl Funktionalität als auch Nutzerkomfort beeinflusst. Zwei Leuchten mit gleichem Lumenstrom können sehr unterschiedlich wirken, wenn ihre Lichtstärkeverteilungen variieren – das beeinflusst, wie gut ein Raum ausgeleuchtet ist oder wie sichtbar wichtige Merkmale sind. Die Lichtstärkeverteilung ist auch Grundlage für regulatorische Standards und Lichtsimulationssoftware und leitet die Einhaltung und optimale Planung.
Der Begriff „Candlepower“ (Kerzenstärke) hat historische Wurzeln in der Intensität einer Standardkerze. Heute wird die SI-Einheit „Candela“ verwendet, doch „Candlepower“ ist in der Branche weiterhin gebräuchlich.
Die Lichtstärke ist die zentrale photometrische Größe für die Lichtstärkeverteilung und stellt die Menge sichtbaren Lichts dar, das in eine bestimmte Richtung abgegeben wird, gemessen in Candela (cd). Eine Candela entspricht einem Lumen pro Steradiant. Im Gegensatz zum Gesamtlichtstrom, der das Licht in alle Richtungen aufsummiert, ist die Lichtstärke streng richtungsbezogen – ein wichtiger Unterschied bei der Modellierung, wie Leuchten bestimmte Bereiche oder Aufgaben ausleuchten.
Die Candela ist im SI genau definiert als die Lichtstärke in einer gegebenen Richtung einer Quelle, die monochromatische Strahlung mit einer Frequenz von 540 × 10¹² Hz und einer Strahlungsstärke von 1/683 Watt pro Steradiant aussendet. Dies gewährleistet weltweit konsistente Messungen und Vergleichbarkeit von Leuchten.
Eine Lichtstärkeverteilungskurve zeigt grafisch, wie sich die Lichtstärke einer Lichtquelle mit dem Beobachtungswinkel verändert. Meist in Polarkoordinaten aufgetragen, stellt der Radius der Kurve bei jedem Winkel die Lichtstärke in Candela in diese Richtung dar. Die Form der Kurve zeigt, wie gebündelt oder diffus das Licht ist und ob es symmetrisch oder asymmetrisch verteilt wird.
Hersteller liefern diese Kurven und zugehörige Tabellen für jede Leuchte, sodass Planer Leistung visuell und numerisch beurteilen können.
Verteilungsmuster beschreiben, wie eine Leuchte Licht abstrahlt, bestimmt durch ihr optisches Design. Muster können schmal oder breit, symmetrisch oder asymmetrisch sein und werden durch Reflektoren, Linsen und Diffusoren geformt. Symmetrische Muster eignen sich für Allgemeinbeleuchtung, asymmetrische lenken Licht gezielt für bestimmte Aufgaben (z. B. Wandanstrahlung oder Beschilderung). In der Luftfahrt sorgen präzise Muster für Sicherheit und Betriebseffizienz, z. B. breite, gleichmäßige Vorfeldbeleuchtung oder eng geführte Anflugbefeuerung.
Die Goniophotometrie ist die Hauptmethode zur Messung der Lichtstärkeverteilung. Ein Goniophotometer dreht die Lichtquelle oder den Detektor in präzisen Schritten und misst die Lichtstärke bei jedem Winkel um die Leuchte. Das Gerät kann sowohl vertikale als auch horizontale Ebenen abtasten und so eine vollständige dreidimensionale Intensitätskarte erzeugen.
Verschiedene Typen von Goniophotometern (nach CIE-Klassifikation) unterscheiden sich in der Achsanordnung, aber Typ C (mit stationärer Lichtquelle) ist für allgemeine Beleuchtung am gebräuchlichsten. Die erfassten Daten bilden die Grundlage für Lichtstärkekurven, Tabellen und digitale photometrische Dateien.
IES LM-79-08 legt das Branchenprotokoll zur Messung photometrischer Leistungsdaten von Festkörperleuchten fest, einschließlich der Lichtstärkeverteilung. Es schreibt Messmethoden, Winkelauflösung, Umgebungsbedingungen und Datenformate vor und gewährleistet so genaue und vergleichbare Ergebnisse von Herstellern und Märkten. Die Einhaltung von LM-79 ist für Produktzertifizierungen obligatorisch und wird insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen wie der Luftfahrt bei Ausschreibungen verlangt.
Lichtstärkeverteilungsdaten werden typischerweise dargestellt als:
Diese Formate ermöglichen die visuelle Beurteilung und rechnergestützte Modellierung für Simulation, Planung und Nachweis.
Die Interpretation einer Lichtstärkeverteilungskurve erfordert das Verständnis der Achsen und der Kurvenform. Das Zentrum des Polardiagramms stellt die Lichtquelle dar; der Abstand zur Kurve in einem bestimmten Winkel zeigt die Intensität in diese Richtung.
Planer nutzen diese Konventionen, um Leuchten gezielt auszuwählen und auszurichten und so optimale Effekte und die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten.
Diese Parameter helfen, Leuchten zu vergleichen und Lichtlayouts für spezifische Anforderungen zu planen.
Photometrische Dateien speichern detaillierte Lichtstärkedaten zur Verwendung in Simulationssoftware:
Lichtstärkeverteilungsdaten leiten die Auswahl von Leuchten, die Planung ihrer Anordnung und die Leistungsanalyse. Zwei Leuchten mit gleichem Lumenstrom können unterschiedlich wirken, wenn ihre Verteilungen verschieden sind.
Die Einbeziehung dieser Daten sorgt für effiziente, komfortable und normgerechte Beleuchtungssysteme.
Die Lichtstärkeverteilung ist ein zentrales Konzept der Beleuchtungstechnik. Sie beschreibt, wie sich die Intensität je nach Richtung verändert und ermöglicht es Planern, die technische und erlebbare Qualität der Beleuchtung zu optimieren. Durch das Verständnis und die Anwendung von Lichtstärkekurven, Goniophotometrie, Industriestandards und photometrischen Dateien stellen Fachleute sicher, dass Beleuchtungssysteme sicher, effizient, visuell komfortabel und auf die jeweiligen Anforderungen der Umgebung zugeschnitten sind.
Die Lichtstärkeverteilung zeigt, wie die Lichtstärke (in Candela) mit dem Winkel um eine Leuchte herum variiert. Sie hilft Lichtplanern und Ingenieuren zu verstehen, wo das Licht konzentriert ist, den Fokus oder die Streuung des Lichtkegels zu erkennen und Leuchten auszuwählen, die das gewünschte Ausleuchtungsmuster für spezifische Anwendungen bieten.
Die Lichtstärkeverteilung wird mit einem Goniophotometer gemessen, das die Lichtstärke bei verschiedenen Winkeln um eine Lichtquelle herum erfasst. Die Daten werden als Polardiagramme oder Tabellen dargestellt, häufig nach Industriestandards wie IES LM-79-08, was Genauigkeit und Vergleichbarkeit für Produktauswahl und -zulassung gewährleistet.
In der Luftfahrt ist die präzise Steuerung der Lichtverteilung entscheidend für Sicherheit, Sichtbarkeit und Betriebseffizienz. Lichtstärkekurven stellen sicher, dass die Beleuchtung von Start- und Landebahnen, Vorfeldern und Terminals den regulatorischen und leistungsbezogenen Anforderungen entspricht, Blendeffekte minimiert, Gleichmäßigkeit maximiert und optische Führung für Piloten und Bodenpersonal verbessert.
Der Abstrahlwinkel ist die Breite des Hauptlichtkegels, in dem die Lichtstärke mindestens 50 % des Spitzenwerts (CBCP) beträgt, während sich der Feldwinkel bis zu dem Bereich erstreckt, wo die Lichtstärke auf 10 % des Spitzenwerts abfällt. Der Abstrahlwinkel definiert den primär ausgeleuchteten Bereich, der Feldwinkel den gesamten Lichtaustritt inklusive Streulicht.
IES-Dateien (.ies) sind digitale Dateien mit detaillierten Lichtstärkeverteilungsdaten für Leuchten, standardisiert durch die Illuminating Engineering Society. Planer verwenden IES-Dateien in Simulationssoftware, um die Lichtverteilung zu modellieren, die Einhaltung von Vorgaben zu überprüfen und Layouts für reale Beleuchtungsprojekte zu optimieren.
Maximieren Sie Sicherheit, Effizienz und Sehkomfort, indem Sie Leuchten mit der passenden Lichtstärkeverteilung wählen. Unser Team hilft Ihnen, photometrische Daten zu interpretieren und Lösungen für jede Umgebung zu optimieren.
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