Magnetische Deklination
Die magnetische Deklination ist der Winkel zwischen geografischem (wahrhaftigem) Norden und magnetischem Norden und ist entscheidend für präzise Navigation in L...
Der magnetische Kurs ist die Richtung zu einem Punkt, im Uhrzeigersinn vom magnetischen Norden gemessen, und unerlässlich für die Kompassnavigation in Luftfahrt, Schifffahrt und auf dem Land.
Ein magnetischer Kurs ist die Winkeldirektion zu einem bestimmten Punkt, im Uhrzeigersinn vom magnetischen Norden gemessen. Wenn Sie einen Kompass halten und den Winkel zwischen der Richtung, in die die Nadel zeigt (magnetischer Norden), und einem Ziel bestimmen, messen Sie dessen magnetischen Kurs. Das ist der praktischste Kurs für Navigatoren in der Luftfahrt, auf See und an Land, weil er dem entspricht, was ein Magnetkompass in der Praxis anzeigt.
Beispielsweise: Wenn Sie von Punkt A nach Punkt B gehen möchten und Ihr Kompass die Richtung zu B mit 120° vom magnetischen Norden anzeigt, beträgt der magnetische Kurs 120°. Dies ist der Winkel, dem Sie folgen würden, um Ihr Ziel zu erreichen – mit dem Kompass als Werkzeug.
Magnetische Kurse stehen im Zentrum der Navigation im Gelände:
Da sich das Magnetfeld der Erde im Laufe der Zeit verändert, muss die Differenz zwischen magnetischem Norden und rechtweisendem Norden (genannt Missweisung oder magnetische Deklination) stets berücksichtigt werden, um die Genauigkeit zu wahren.
Der magnetische Kurs ist der praktische Bezugspunkt für nahezu jede Navigation mit Magnetkompass. So wird er verwendet:
Navigatoren bestimmen die Richtung von ihrer aktuellen Position zu einem Ziel als magnetischen Kurs. Dieser kann direkt mit dem Kompass ermittelt oder aus einem rechtweisenden Kurs (von Karte/Seekarte) mithilfe der lokalen Missweisung umgerechnet werden.
Piloten fliegen magnetische Kurse, weil Flugzeugkompasse und Kurskreisel auf das Magnetfeld der Erde ausgerichtet sind. Startbahnnummern basieren zum Beispiel auf ihrer magnetischen Ausrichtung, auf die nächsten 10° gerundet.
Schiffe werden mithilfe der auf dem Schiffskompass angezeigten magnetischen Kurse gesteuert. Kurse zwischen Wegpunkten, Bojen oder Landmarken werden mit diesen Kursen geplottet und eingehalten, wobei nötigenfalls die Ablenkung korrigiert wird.
Wanderer stellen ihren Kompass auf einen magnetischen Kurs ein und folgen diesem, um Landschaften ohne sichtbare Wege zu durchqueren. Orientierungsläufer nutzen magnetische Kurse, um Kontrollpunkte oder Kartensymbole zu finden.
Durch das Anpeilen mehrerer bekannter Objekte mit magnetischen Kursen können Navigatoren ihren genauen Standort auf einer Karte bestimmen – eine wesentliche Fähigkeit in der See- und Landnavigation.
Das Verständnis des magnetischen Kurses erfordert die Unterscheidung verschiedener Bezugs-Norden:
Um zwischen diesen Bezugsrichtungen zu wechseln:
Der Winkelunterschied zwischen rechtweisendem Norden und magnetischem Norden an einem bestimmten Ort. Die Missweisung variiert je nach Ort und Zeit aufgrund der Wanderung der magnetischen Pole. Sie ist immer auf Karten und Seekarten angegeben (z.B. „MISSW 7°O, jährlich abnehmend um 8’“).
Der Fehler in Kompassanzeigen, verursacht durch lokale magnetische Einflüsse (z.B. Stahlkonstruktionen, Elektronik oder sogar Ladung). Die Ablenkung ist für jedes Schiff oder Flugzeug individuell und wird auf einer Ablenkungskarte vermerkt. Sowohl Missweisung als auch Ablenkung müssen für eine exakte Navigation korrigiert werden.
Eselsbrücke:
Das Magnetfeld der Erde ist ständig im Wandel. Der magnetische Nordpol wandert jedes Jahr um Dutzende von Kilometern, wodurch sich auch die Missweisung (der Unterschied zwischen rechtweisendem und magnetischem Norden) verändert. Seekarten, Luftfahrtdatenbanken und Schiffs- sowie Luftfahrtkompasse müssen regelmäßig mit dem aktuellen World Magnetic Model (WMM) oder einer ähnlichen Referenz aktualisiert werden.
Wird die Missweisung nicht aktualisiert, können Kurse, Startbahnausrichtungen und Navigationshilfen ungenau werden und zu Navigationsfehlern führen.
Jede Bezugsrichtung hat ihren Zweck – zu wissen, auf welchen Norden man sich bezieht, ist für eine genaue Navigation entscheidend.
Der magnetische Kurs bleibt ein Grundpfeiler der praktischen Navigation – einfach, zuverlässig und unerlässlich, um die Welt zu navigieren, von den offenen Ozeanen bis zu entlegenen Bergpfaden.
Ein magnetischer Kurs bezieht sich auf den magnetischen Norden (Kompassnadel), ein rechtweisender Kurs dagegen auf den geografischen Norden (den Nordpol). Die Differenz zwischen beiden heißt Missweisung oder magnetische Deklination.
Weil sich das Magnetfeld der Erde – und damit der magnetische Norden – bewegt, ändert sich der Winkel zwischen magnetischem und rechtweisendem Norden (Missweisung) je nach Ort und Zeit und beeinflusst die magnetischen Kurse.
Ziehen Sie die lokale östliche Missweisung (oder addieren Sie westliche Missweisung) vom rechtweisenden Kurs ab. Beispiel: Rechtweisender Kurs 090°, Missweisung 10°W, ergibt magnetischer Kurs 100°.
Ablenkung ist ein Kompassfehler, verursacht durch lokale Magnetfelder (wie Metall oder Elektronik in Kompassnähe). Sie muss korrigiert werden, damit der Kompass den beabsichtigten magnetischen Kurs exakt anzeigt.
Die meisten GPS-Geräte nutzen standardmäßig den rechtweisenden Norden, viele können aber Kurse relativ zum magnetischen Norden anzeigen, um die Kompassnavigation zu unterstützen.
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Ein magnetischer Kurs wird im Uhrzeigersinn vom magnetischen Norden gemessen, während ein rechtweisender Kurs vom geografischen Norden, dem geographischen Nordpol, gemessen wird. Die Differenz zwischen beiden ist die lokale Missweisung (magnetische Deklination), die beim Umrechnen zwischen kartenbasierten (rechtweisend) und kompassbasierten (magnetisch) Richtungen berücksichtigt werden muss.
Das Magnetfeld der Erde ist dynamisch, wodurch der magnetische Norden sich im Laufe der Zeit geografisch verschiebt. Diese Bewegung verändert die lokale Missweisung (den Winkel zwischen magnetischem und rechtweisendem Norden), was wiederum magnetische Kurse für denselben geografischen Ort im Laufe der Jahre verändert.
Um einen rechtweisenden Kurs in einen magnetischen Kurs umzuwandeln, subtrahieren Sie die östliche Missweisung oder addieren Sie die westliche Missweisung: Magnetischer Kurs = Rechtweisender Kurs – östliche Missweisung (oder + westliche Missweisung). Verwenden Sie immer aktuelle Missweisungsdaten für Ihren Standort.
Ablenkung ist der Fehler, der durch lokale magnetische Einflüsse (wie Metall oder Elektronik in der Nähe des Kompasses) verursacht wird. Sie muss zusammen mit der Missweisung korrigiert werden, damit die Kompassanzeige dem tatsächlichen magnetischen Kurs entspricht.
Die meisten handelsüblichen GPS-Geräte zeigen Kurse relativ zum rechtweisenden Norden an, können aber oft so eingestellt werden, dass sie magnetische Kurse anzeigen. Für kompassbasierte Navigation oder beim Folgen von kartierten magnetischen Kursen (wie Start- und Landebahnen oder Schifffahrtsrouten) bleiben magnetische Kurse unerlässlich.
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