Omnidirektional
Omnidirektionale Flughafenbeleuchtung strahlt Licht gleichmäßig in alle horizontalen Richtungen (360 Grad) aus und stellt sicher, dass wichtige visuelle Hinweis...
Omnidirektionale Flughafenleuchten sorgen für 360-Grad-Sichtbarkeit und ermöglichen es Piloten, Start- und Rollbahnkanten sowie Hindernisse aus jeder Richtung für einen sicheren Betrieb zu erkennen.
Omnidirektionale Leuchten in Flughafenbereichen sind Leuchten, die so konstruiert sind, dass sie Licht gleichmäßig in einer vollständigen 360-Grad-Horizontalebene abstrahlen. Dieses Design stellt sicher, dass das Licht von jeder Richtung um die Leuchte sichtbar ist, unabhängig vom Azimut eines anfliegenden Piloten oder Fahrzeugs am Boden. Das optische System – häufig mit prismatischen oder zylindrischen Linsen – streut das Licht horizontal und sorgt für eine gleichbleibende Intensität, um die entscheidende universelle Sichtbarkeit unter allen Betriebsbedingungen zu gewährleisten.
Omnidirektionale Leuchten übernehmen mehrere wichtige Aufgaben:
Jede Farbe und Richtung ist streng durch ICAO Anhang 14 und FAA AC 150/5340-30 reguliert, um sicherzustellen, dass Piloten während des Flugbetriebs – insbesondere bei schlechter Sicht oder nachts – eindeutige Hinweise erhalten.
Anflugbefeuerungssysteme (ALS) führen Piloten beim Übergang von Instrumenten- zu Sichtnavigation beim Anflug auf die Startbahn. Die meisten ALS-Anlagen verwenden unidirektionale Lichter, die auf den Anflugweg ausgerichtet sind. Das Omnidirectional Approach Lighting System (ODALS) hingegen nutzt omnidirektionale Blitzlichter, um aus verschiedenen Anflugwinkeln sichtbar zu sein.
Vorschriften verlangen, dass ODALS und ähnliche Systeme strenge photometrische und Synchronisationsstandards erfüllen, damit Piloten die Startbahn bei jedem Wetter und Lichtverhältnis schnell identifizieren können.
Die Startbahnkantenlichter – symmetrisch an beiden Seiten der Startbahn angebracht – sind die klassischen omnidirektionalen Leuchten des Flugfelds. Ihre Aufgaben:
Diese Leuchten gibt es in hoher (HIRL), mittlerer (MIRL) und niedriger (LIRL) Intensität, wobei die Auswahl vom Startbahntyp und den betrieblichen Anforderungen abhängt. Moderne omnidirektionale Kantenlichter nutzen LED-Technologie für Langlebigkeit, Klarheit und Energieeffizienz.
Wo zusätzliche Klarheit erforderlich ist – etwa bei versetzten Schwellen oder komplexen Anordnungen – können omnidirektionale Leuchten diese Markierungen ergänzen.
REILs sind Paare synchronisierter weißer Blitzlichter an beiden Seiten der Startbahnschwelle.
REILs arbeiten unabhängig von anderen Startbahnlichtern, verwenden hochintensive LEDs und sind hinsichtlich Blitzrate, Intensität und Synchronisation reguliert.
Rollbahnkantenlichter sind blau leuchtende omnidirektionale Leuchten mit niedriger bis mittlerer Intensität:
Rollbahnmittellinienlichter (meist grün) können unidirektional, bidirektional oder in komplexen Kreuzungen auch omnidirektional ausgeführt sein.
Hindernisbefeuerung ist für jedes Objekt erforderlich, das eine Gefahr für Flugzeuge darstellen könnte:
Diese Leuchten sind unerlässlich für Türme, Antennen, Kräne und temporäre Gefahren. Fortschrittliche Modelle nutzen LEDs, Solarenergie und Fernüberwachung für maximale Zuverlässigkeit.
Obwohl nicht omnidirektional, bieten PAPI und VASI wichtige Gleitwinkelhinweise mit präzise ausgerichteten unidirektionalen Leuchten. Diese Systeme können durch omnidirektionale Kanten- oder Schwellenlichter ergänzt werden, um die räumliche Orientierung beim Anflug – besonders bei schwierigen Bedingungen – zu verbessern.
Omnidirektionale Flughafenleuchten müssen konform sein mit:
Typische technische Daten:
| Leuchtentyp | Farbe | Ausrichtung | Typischer Abstand | Intensität (cd) | Regulatorischer Bezug |
|---|---|---|---|---|---|
| Startbahnkante | Weiß/Gelb | Omnidirektional | 60 m | 10.000–20.000 | ICAO Anhang 14, FAA AC 5345-46 |
| Rollbahnkante | Blau | Omnidirektional | 30 m | ≥ 2 | ICAO Anhang 14, FAA AC 5345-46 |
| Hindernis | Rot | Omnidirektional | Pro Struktur | 32–2.000+ | ICAO Anhang 14, FAA AC 70/7460 |
| ODALS/REIL | Weiß | Omni oder Uni | Nach Systemdesign | 2.000+ | ICAO Anhang 14, FAA AC 5345-51 |
LED-omnidirektionale Leuchten dominieren neue Installationen aufgrund von:
Regelmäßige Inspektion, Reinigung und Überwachung sind vorgeschrieben, um Vorschriften und Sicherheit zu gewährleisten.
Omnidirektionale Leuchten sind das Rückgrat der visuellen Flugfeldführung und gewährleisten, dass Piloten und Bodenpersonal jederzeit und aus jeder Richtung zuverlässige, konsistente Referenzen haben. Ihre Rolle bei der Begrenzungsmarkierung, Gefahrenidentifikation und betrieblichen Klarheit ist grundlegend für sichere, effiziente und international standardisierte Luftfahrtabläufe.
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Omnidirektionale Lichter garantieren, dass jede Bewegung – auf Startbahn, Rollbahn oder Vorfeld – von klaren, unmissverständlichen visuellen Signalen geleitet wird. In einer Branche, in der Sicherheit an erster Stelle steht, kann ihre Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Ein omnidirektionales Licht ist eine Leuchte, die so ausgelegt ist, dass sie Licht in einem 360-Grad-Horizontalmuster abstrahlt und somit aus jeder Richtung sichtbar ist. An Flughäfen sind diese Leuchten entscheidend für die Markierung von Start- und Rollbahnkanten, Hindernissen und bestimmten Anflugsystemen. Sie erhöhen das Situationsbewusstsein und die Sicherheit der Piloten, insbesondere bei schlechter Sicht.
Omnidirektionale Leuchten werden häufig entlang der Kanten von Start- und Rollbahnen, an Kreuzungen und zur Markierung von Hindernissen wie Türmen oder temporären Gefahren verwendet. Sie kommen auch in speziellen Anflugbefeuerungssystemen (z. B. ODALS) und zur schnellen Identifikation von Startbahnenenden (REILs) zum Einsatz, um die Sichtbarkeit aus allen Richtungen zu gewährleisten.
Omnidirektionale Lichter strahlen in alle horizontalen Richtungen ab und sind somit unabhängig von der Position des Betrachters sichtbar. Unidirektionale Lichter hingegen sind so konzipiert, dass sie nur aus einer bestimmten Richtung sichtbar sind, z. B. entlang eines Anflugwegs, um Verwechslungen oder Lichtverschmutzung in anderen Bereichen zu vermeiden.
Internationale Standards wie der ICAO Anhang 14 und nationale Regelungen wie die FAA Advisory Circulars (AC 150/5345-Serie) legen Anforderungen an Lichtintensität, Farbe, Platzierung und Wartung fest. Diese stellen sicher, dass omnidirektionale Leuchten zuverlässige, standardisierte visuelle Hinweise für Piloten liefern.
Ja, moderne omnidirektionale Flughafenleuchten verwenden in der Regel LED-Technologie aufgrund ihrer Energieeffizienz, Zuverlässigkeit, klaren Farbwiedergabe und langen Lebensdauer. LEDs ermöglichen zudem eine leichtere Wartung und programmierbare Intensitätssteuerung und erfüllen oder übertreffen die geltenden Vorschriften.
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