Einbauleuchte
Einbauleuchten, auch flächenbündige Leuchten genannt, sind Beleuchtungslösungen, bei denen der Großteil der Leuchte in einer Decken-, Wand- oder Bodenaussparung...
Ein Balken ist entweder ein durch Optik geformter, gebündelter Lichtstrahl oder ein lasttragendes Konstruktionselement im Ingenieurwesen und Bauwesen.
Der Begriff Balken hat zwei grundlegende Bedeutungen im Ingenieurwesen und in den angewandten Wissenschaften: als gebündelte Lichtabstrahlung und als tragendes Konstruktionselement. In Optik und Beleuchtung bezeichnet ein Balken einen gerichteten Strahl elektromagnetischer Strahlung, meist sichtbares Licht, geformt und fokussiert für bestimmte Beleuchtungszwecke. Im Bauingenieurwesen ist ein Balken ein waagerechtes oder geneigtes Element, das Lasten trägt und überträgt und so die Stabilität von Gebäuden, Brücken und Maschinen gewährleistet. Dieses Glossar bietet ein umfassendes technisches Nachschlagewerk für beide Verwendungen, erläutert Klassifikationen, Konstruktionsprinzipien und praktische Anwendungen auf Basis von Normen wie ICAO, ANSI und Eurocode.
Ein Lichtbalken ist ein räumlich kohärenter Strahl elektromagnetischer Strahlung, meist sichtbares Licht, der von einer Quelle ausgesendet und durch optische Elemente für eine bestimmte Intensitätsverteilung und Streuung geformt wird. Die Eigenschaften des Balkens – Divergenz, Kohärenz und Winkelstreuung – bestimmen seine Eignung für Aufgaben in Luftfahrt, Automobil, Architektur und Wissenschaft.
Laut ICAO Anhang 14 ist ein Lichtbalken nicht nur durch seine Richtung, sondern auch durch sein photometrisches Intensitätsprofil definiert. So wird sichergestellt, dass in kritischer Infrastruktur wie Flughäfen verwendete Balken Mindest- und Höchstwerte für Intensität, Farbe und Gleichmäßigkeit erfüllen, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.
Lichtbalken können sichtbar, infrarot oder ultraviolett sein und werden mathematisch mittels Radiometrie und Photometrie beschrieben, mit Parametern wie Lichtstrom (Lumen), Lichtstärke (Candela) und Balkendivergenz (Grad oder Radiant).
Die Erzeugung und Steuerung eines Lichtbalkens umfasst:
| Quellentyp | Linse/Reflektor | Anwendung |
|---|---|---|
| LED | TIR-Linse, Parabolspiegel | Rollbahnkante, Leselampen |
| Glühlampe | Glaslinse, Alu-Reflektor | Rollwege, Flutlichter |
| HID | Projektorlinse, Spiegelreflektor | Vorfeld, Suchscheinwerfer |
| Laser | Kollimationslinse, Faser | LIDAR, Ausrichtungssysteme |
| Balkentyp | Beschreibung | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Spot (fokussiert) | Schmal, große Reichweite | Anflug, Suche/ Rettung |
| Flut (breit) | Breit, nahbereichsabdeckend | Vorfeld, Flächenbeleuchtung |
| Kombiniert/verstellbar | Variabel, benutzersteuerbar | Cockpit, Arbeitsbeleuchtung |
| Konvergent | Intensiv, auf einen Punkt fokussiert | Laserausrichtung, Justage |
| Parameter | ICAO-Normwert |
|---|---|
| Lichtstärke | 200–1.000 cd |
| Balkenwinkel (vertikal) | 0°–6° über Horizontalen |
| Balkenstreuung | ≥10° (horizontal) |
| Farbort | CIE Weiß, ±0,02 x/y |
Ein Strukturbalken ist ein lineares, lasttragendes Element, das Biegung, Schub und teils Torsion aufnimmt und die Lasten auf Stützen überträgt. Balken sind Grundelemente im Hoch-, Maschinen- und Flugzeugbau und werden nach Theorien wie der Euler-Bernoulli-Balkentheorie untersucht, die Lasten, Materialeigenschaften und Geometrie mit Spannungen und Durchbiegungen verknüpft.
Normen wie ICAO Anhang 14 (für Flughafeninfrastruktur), AISC und Eurocode legen Mindestanforderungen an Festigkeit, Steifigkeit und Haltbarkeit fest. Zentrale Faktoren sind Querschnittsform, Material, Spannweite und Lagerung.
Querschnittsformen: I-Profil, T-Profil, Kasten (rechteckig/rohrförmig), U-Profil, Winkelprofil.
| Typ | Lagerung | Querschnitt | Anwendung |
|---|---|---|---|
| Einfach gelagert | Zwei einfache Lager | I, Rechteck | Böden, Brücken |
| Auskragend | Einseitig eingespannt | Kasten, U-Profil | Balkone, Flügel |
| Durchlaufend | Mehrere Lager | I, Kasten | Brücken, Hallendächer |
| Überkragend | Über das Lager hinaus | T, U-Profil | Vordächer, Stege |
| Fest eingespannt | Beidseitig eingespannt | I, Kasten | Rahmen, Autobahnen |
| Begriff | Definition | Einheit |
|---|---|---|
| Spannweite | Abstand zwischen den Lagern | Meter (m) |
| Biegemoment | Kraft, die Drehung um einen Punkt verursacht | Newtonmeter |
| Querkraft | Kraft, die Abscherung zwischen Querschnitten verursacht | Newton (N) |
| Trägheitsmoment | Widerstand gegen Biegung | m⁴ |
| Durchbiegung | Verformung des Balkens unter Last | mm oder m |
Ein Balken ist ein zentrales Konzept in Optik und Ingenieurwesen: als gerichteter Lichtpfad für Beleuchtung und Signalgebung sowie als Konstruktionselement zum Tragen und Verteilen von Lasten. Das Verständnis der zugrunde liegenden Prinzipien, Normen und Anwendungskontexte ist entscheidend für die Auswahl bzw. Konstruktion von Balken, die Leistungs-, Sicherheits- und Normanforderungen erfüllen.
Für Unterstützung bei Auswahl oder Spezifikation des passenden Balkens – ob für Beleuchtung, Infrastruktur oder technische Planung – kontaktieren Sie unsere Experten oder vereinbaren Sie eine Demo.
In der Beleuchtung bezeichnet ein Balken einen gebündelten Lichtstrahl, der durch optische Elemente wie Linsen und Reflektoren geformt wird. Die Eigenschaften des Balkens, einschließlich Winkel, Intensität und Verteilung, werden präzise für spezifische Anwendungen wie Rollbahnbeleuchtung, Fahrzeugscheinwerfer oder Architekturstrahler entwickelt.
Ein Strukturbalken ist ein waagrechtes oder geneigtes Element, das Lasten trägt und auf Stützen oder Wände überträgt. Balken widerstehen Biege- und Scherkräften und gewährleisten so die Stabilität und Integrität von Gebäuden, Brücken und Maschinen. Ihre Leistung hängt von Material, Form, Spannweite und Lagerungsbedingungen ab.
Übliche Balkentypen sind Spot (fokussiert, schmal), Flut (breit, diffus), kombiniert/verstellbar (benutzersteuerbare Streuung) und konvergent (Strahlen treffen sich in einem Punkt). Die Auswahl hängt vom Einsatzzweck ab, etwa Sichtbarkeit auf Distanz, Flächenausleuchtung oder präzise Ausrichtung.
Wichtige Normen sind ICAO Anhang 14 und FAA für Luftfahrtbeleuchtung, ANSI und IEC für optische Leistungen sowie AISC, Eurocode und ACI für Strukturbalken. Diese legen Anforderungen an Intensität, Balkenwinkel, Farbort, Tragfähigkeit und Sicherheit fest.
Die Auswahl hängt von den Anforderungen der Anwendung ab: Sichtbarkeit der Aufgabe, Montagehöhe, Umgebungsbedingungen bei Beleuchtung; oder Lastart, Spannweite, Material und Lagerung bei Strukturbalken. Auch Normkonformität, Haltbarkeit und Effizienz sind entscheidend.
Ob optimale Beleuchtung oder robuste statische Unterstützung – das Verständnis der Balkentechnologie ist entscheidend. Unsere Experten helfen Ihnen, Balken auszuwählen oder zu entwerfen, die den Industriestandards für Sicherheit, Effizienz und Leistung entsprechen.
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