Blinkendes Licht (Licht, das abwechselnd an- und ausgeht)
Ein blinkendes Licht in der Flughafen- und Flugzeugbeleuchtung bezeichnet eine Lampe oder Leuchte, die mit einer festgelegten Frequenz zwischen An- und Aus-Zust...
Ein Blinklicht in der Flughafenbefeuerung ist eine periodisch beleuchtete visuelle Hilfe, die für hohe Sichtbarkeit, Einhaltung von Vorschriften und Betriebssicherheit entwickelt wurde und zur Kennzeichnung von Start- und Landebahnen, Hindernissen und anderen kritischen Standorten verwendet wird.
Ein Blinklicht in der Flughafenbefeuerung bezeichnet jede technisch ausgelegte Lichtquelle, die darauf ausgelegt ist, Licht in einem absichtlich periodischen Ein-Aus-Muster abzugeben. Im Gegensatz zu Dauerlichtern, die einen kontinuierlichen Strahl erzeugen, wechseln Blinklichter zwischen beleuchteten und dunklen Zuständen mit präzise regulierten Raten und Intensitäten. Dieser intermittierende Betrieb erhöht die Auffälligkeit – wodurch kritische Standorte, Gefahren oder Betriebszustände für Piloten und Bodenpersonal sofort erkennbar werden.
Diese Lichter sind wesentliche Bestandteile von visuellen Navigations- und Sicherheitssystemen auf dem Flugfeld. Ihre Installation, Farben, Blitzraten und Intensität werden durch internationale und nationale Vorschriften – einschließlich ICAO Annex 14 und FAA AC 150/5340-30J – geregelt, um weltweite Konsistenz und das Verständnis durch Piloten zu gewährleisten.
Das menschliche Auge wird von Veränderungen und Bewegung besonders angesprochen. Blinklichter durchdringen visuelle Unordnung, Hintergrundbeleuchtung oder schlechte Sicht und bieten:
Diese Eigenschaften machen Blinklichter weltweit an komplexen, stark frequentierten oder bei schlechter Sicht betriebenen Flughäfen unverzichtbar.
REILs sind hochintensive, synchronisierte weiße Blinklichter, die an beiden Seiten einer Start- und Landebahnschwelle angebracht sind. Sie dienen als unmissverständliche Markierungen für den Beginn der Start- und Landebahn und sind besonders wertvoll:
Spezifikationen:
Vorschriften: Detailliert in ICAO Annex 14 und FAA AC 150/5340-30J.
Hindernislichter warnen Piloten vor Gefahren, die in den nutzbaren Luftraum hineinragen – wie Türme, Gebäude, Windkraftanlagen und Geländeerhebungen.
Typen:
Anwendungsfälle:
Moderne Technik: LED-Baken mit programmierbaren Blitzmustern, längerer Lebensdauer und präziser photometrischer Steuerung.
Rotierende Leuchtfeuer bieten ein starkes, weitreichendes visuelles Signal, das Piloten hilft, Flughäfen, Hubschrauberlandeplätze oder Wasserflugzeugbasen bei Nacht oder schlechter Sicht zu finden.
Merkmale:
Betriebshinweis: An manchen Flughäfen signalisiert ein tagsüber blinkendes Leuchtfeuer Wetterbedingungen unterhalb VFR.
Als Teil fortschrittlicher Approach Lighting Systems (ALS) erzeugen SFLs einen „Rabbit“-Effekt – eine Reihe heller, weißer Lichter, die nacheinander aufblitzen und so Piloten beim Endanflug führen.
Details:
Vorteil: Verbessert das Situationsbewusstsein und die Ausrichtung bei Präzisionsanflügen unter schlechten Sichtbedingungen.
RGLs sind gelbe Blinklichter an Kreuzungen von Start-/Landebahnen und Rollwegen, die vor aktiven Bahnen warnen und das Risiko von Rollbahnverletzungen verringern.
Typen:
Spezifikationen:
Integration: Oft mit Oberflächenbewegungsführungssystemen für Automatisierung gekoppelt.
RWSLs sind automatisierte, im Boden eingelassene rote Lichter, die blinken (oder dauerhaft leuchten), um Piloten und Fahrzeuge vor unsicherer Bahnnutzung oder Überquerung zu warnen.
Komponenten:
Wichtige Merkmale:
An vielen Flughäfen – insbesondere solchen ohne nächtliche Towerbesetzung – können Piloten die Start- und Anflugbefeuerung (einschließlich Blinklichter) per UKW-Funk aktivieren oder die Intensität anpassen.
Funktionsweise:
Vorteile:
Die Flugsicherung kann die Beleuchtung manuell steuern oder automatisieren, abhängig von:
Fotozellen und programmierbare Steuerungen (SPS) können Blinklichter bei Sonnenuntergang oder schlechter Sicht automatisch aktivieren.
Sicherheitsprotokoll: Piloten müssen sich immer an beleuchtete Stopphinweise und rote RWSLs halten, unabhängig von Freigaben durch die Flugsicherung.
Blinklichter an Flughäfen sind streng geregelt, um Konsistenz und Sicherheit zu gewährleisten:
Wichtige Parameter:
Die Einhaltung ist an zertifizierten Flughäfen verpflichtend, regelmäßige Überprüfungen und Wartungen sind erforderlich.
| Lichttyp | Farbe | Blitzrate (BPM) | Richtwirkung | Typischer Einsatz/Ort |
|---|---|---|---|---|
| Runway End Identifier Lights (REIL) | Weiß | ca. 120 | Omni/gerichtet | Start- und Landebahnschwellen |
| Hindernisbake | Rot | 20–40 | Allseitig | Hindernisse >200 ft über Grund |
| Mittelintensive Hindernisleuchte | Weiß | 20–40 | Allseitig | Bauwerke ≤500 ft über Grund |
| Hochintensive Hindernisleuchte | Weiß | 40–60 | Allseitig | Bauwerke >500 ft über Grund |
| Rotierendes Flughafenleuchtfeuer | Weiß/Grün/Gelb | 24–30 (Flughafen), 30–45 (Heliport) | Allseitig | Flugplatzidentifikation |
| Sequenziell blinkende Lichter (SFL) | Weiß | ca. 120 (pro Licht) | Gerichtet | Anflugbefeuerungsfelder |
| Rollweg-Warnlichter (RGL) | Gelb (Bernstein) | 45–50 | Uni/bidirektional | Rollweg-/Landebahnkreuzungen |
| Runway Status Lights (RWSL) | Rot | Dauerlicht/Blinkend | Gerichtet | Rollweg-/Landebahn-Haltepunkte |
Da Blinklichter sicherheitskritische Komponenten sind, müssen sie strengen Anforderungen an Haltbarkeit und Zuverlässigkeit genügen:
Jede Störung oder Abweichung muss per NOTAM für die Piloten gemeldet werden.
Blinklichter in Flughafenbereichen sind technisch ausgelegte, standardisierte Systeme, die für die Sicherheit und Effizienz des Flugbetriebs unerlässlich sind. Von der Bahnidentifikation und Hinderniswarnung über dynamische Anflugführung bis zu Warnungen bei Bahnbelegung bieten ihre auffälligen, regulierten Lichtimpulse unmissverständliche optische Hinweise für alle Phasen des Flug- und Bodenbetriebs – auch unter widrigen Bedingungen und in komplexen Umgebungen. Strenge Regularien regeln jeden Aspekt ihrer Installation und ihres Betriebs und unterstreichen ihre zentrale Bedeutung für die Flugsicherheit weltweit.
Für Flughäfen und Piloten ist das Verständnis und die korrekte Nutzung von Blinklichtsystemen grundlegend, um einen sicheren, effizienten und regelkonformen Betrieb – Tag und Nacht, bei jedem Wetter und unter allen Sichtbedingungen – aufrechtzuerhalten.
Ein Blinklicht ist eine visuelle Hilfe, die Licht in kontrollierten Ein-Aus-Zyklen statt in einem konstanten Strahl aussendet. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf Bahnenden, Hindernisse oder Betriebszustände und verbessert so die Sicherheit und das Situationsbewusstsein von Piloten und Bodenpersonal.
Blinklichter werden in Runway End Identifier Lights (REIL), rotierenden Flughafenleuchtfeuern, Hindernisbefeuerung für hohe Bauwerke, sequenziellen Anfluglichtern, Rollweg-Warnlichtern (RGL) und Runway Status Light (RWSL) Systemen verwendet, um kritische Standorte oder Gefahren zu signalisieren.
Internationale (ICAO) und nationale (FAA, EASA) Behörden definieren Standards für Farbe, Intensität, Blitzrate und Platzierung von Blinklichtern an Flughäfen. Die Einhaltung sichert Konsistenz und Sicherheit im weltweiten Flugbetrieb.
Blinklichter schalten sich in festgelegten Intervallen an und aus, wodurch sie auffälliger sind und sich besonders zur Markierung von Gefahren oder wichtigen Punkten eignen. Dauerlichter geben einen kontinuierlichen Lichtstrahl ab und werden für allgemeine Rollbahn- oder Taxiway-Begrenzungen eingesetzt.
An vielen nicht-turmüberwachten oder schwach besetzten Flughäfen nutzen Piloten Pilot-Controlled Lighting (PCL) Systeme, um Blinklichter über UKW-Funk zu aktivieren oder deren Intensität einzustellen, was die betriebliche Flexibilität und Sicherheit erhöht.
Rüsten Sie Ihren Flughafen mit fortschrittlichen, normgerechten Blinklichtsystemen für sicherere Landungen, Starts und Bodenoperationen auf.
Ein blinkendes Licht in der Flughafen- und Flugzeugbeleuchtung bezeichnet eine Lampe oder Leuchte, die mit einer festgelegten Frequenz zwischen An- und Aus-Zust...
Dauerlichter sind kontinuierliche, nicht blinkende Lichter, die in der Flughafen- und Hindernisbefeuerung eingesetzt werden, um Piloten konstante visuelle Signa...
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