Nebel
Nebel ist ein bodennahes Hydrometeor, das durch schwebende Wassertröpfchen oder Eiskristalle in der Nähe des Bodens gekennzeichnet ist und die horizontale Sicht...
Schnee ist gefrorener Niederschlag, bestehend aus zusammengefügten Eiskristallen, sogenannten Schneeflocken, die sich in Wolken durch Deposition bilden und am Boden ansammeln.
Schnee ist eine der bekanntesten und wirkungsvollsten Formen gefrorenen Niederschlags. Sein Auftreten prägt nicht nur die natürliche Umwelt, sondern auch Verkehr, Luftfahrtbetrieb, Infrastruktur und den Alltag in kalten Regionen. Um Schnee zu verstehen – und seine Auswirkungen zu bewältigen – bedarf es eines gründlichen Verständnisses seiner mikrophysikalischen Entstehung, Eigenschaften, Gefahren und der betrieblichen Abläufe.
Schnee besteht aus zusammengefügten Eiskristallen, allgemein als Schneeflocken bekannt, die entstehen, wenn Wasserdampf in der Atmosphäre direkt auf Eiskeimen deponiert. Dieser Prozess findet in Wolken bei Temperaturen zwischen -10°C und -20°C statt. Im Gegensatz zu Graupel, Hagel oder gefrierendem Regen behalten Schneeflocken eine zarte, verzweigte Struktur und lagern sich in locker gepackten Schichten ab, die häufig Landschaften weiß bedecken.
In Wetterberichten wird Schnee durch den METAR-Code SN gekennzeichnet. Die Intensität (leicht, mäßig, stark) wird durch Sichtminderung und Ansammlungsrate bestimmt, was sowohl für die Luftfahrt als auch für die öffentliche Sicherheit entscheidend ist.
Die Schneeentstehung ist ein mehrstufiger Prozess, der von Temperatur, Feuchtigkeit, atmosphärischer Schichtung und dem Vorhandensein von Eiskeimen beeinflusst wird:
Die Vielfalt der Schneeflockenformen wurde erstmals systematisch von Ukichiro Nakaya beschrieben. Zu den Haupttypen von Kristallen gehören:
| Kristalltyp | Temperaturbereich | Beschreibung |
|---|---|---|
| Platten | -2°C bis -10°C | Flache, sechseckige Scheiben |
| Dendriten | -12°C bis -16°C | Sternförmig, stark verzweigt |
| Säulen | -5°C bis -7°C | Lange, dünne Stäbe |
| Nadeln | -3°C bis -5°C | Schlanke, langgestreckte Kristalle |
| Kappensäulen | -5°C bis -7°C | Säulen mit Platten an den Enden |
| Unregelmäßige Aggregate | Variabel | Ansammlungen gemischter Kristalle |
Die Kristallstruktur hängt vom lokalen Mikroklima – vor allem Temperatur und Feuchtigkeit – innerhalb der Wolke während des Wachstums ab. Diese Vielfalt beeinflusst die Dichte, Verdichtung, Schmelzraten und das physikalische Verhalten der Schneedecke am Boden.
Schnee ist mehr als nur gefrorenes Wasser, das vom Himmel fällt – er ist ein komplexes meteorologisches Phänomen mit weitreichenden Auswirkungen. Ein genaues Verständnis, Beobachtung und Management von Schnee sind für Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit in Luftfahrt, Verkehr und Gesellschaft unerlässlich.
Schnee entsteht, wenn Wasserdampf in Wolken direkt auf Eiskeimen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt deponiert und so Eiskristalle wachsen lässt. Diese Kristalle verklumpen zu Schneeflocken, die zu Boden fallen, wenn die Temperatur während ihres Falls unter dem Gefrierpunkt bleibt.
Schnee verringert die Reibung auf Start- und Landebahnen, beeinträchtigt die Sicht und kann sich an Flugzeugoberflächen ansammeln, was Auftrieb und Steuerung beeinflusst. Luftfahrtbehörden verlangen detaillierte Schneemeldungen (METAR-Code: SN) und Gegenmaßnahmen wie De-/Enteisung und Schneeräumung, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Die Form von Schneeflocken hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in ihrem Entstehungsbereich ab. Zu den häufigen Typen zählen Platten, Dendriten, Säulen und Nadeln. Das Nakaya-Diagramm verknüpft bestimmte Formen mit präzisen Temperatur- und Übersättigungsbedingungen während des Wachstums.
In METAR- und Luftfahrtwetterberichten wird Schnee als SN codiert. Die Intensität (leicht, mäßig, stark) richtet sich nach Sichtweite und Ansammlungsrate. Detaillierte Angaben zur Schneehöhe und zum Wassergehalt können für die betriebliche Planung ebenfalls gemeldet werden.
Schneeansammlungen wirken sich auf Verkehr, Energieversorgung, Bauwerkslasten und Wasserressourcen aus. Sie erfordern Schneeräumung, Enteisung und sorgfältiges hydrologisches Management, insbesondere in Regionen, die auf Schmelzwasser als Wasserversorgung angewiesen sind.
Verwalten Sie Schneegefahren effizient mit fortschrittlichen meteorologischen Erkenntnissen und bewährten betrieblichen Verfahren. Optimieren Sie das Pistenmanagement, die De-/Enteisung und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften für die Luftfahrt und Bodenoperationen.
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