Landebahnausrichtung
Die Landebahnausrichtung bezeichnet die Orientierung einer Flughafenlandebahn, gemessen anhand des magnetischen Kurses ihrer Mittellinie. Dieses entscheidende D...
Ein Geradeanflug ist ein Landeanflugverfahren in der Luftfahrt, bei dem der Endanflug des Flugzeugs direkt mit der Landebahn ausgerichtet ist, sodass Musterkurven entfallen.
Ein Geradeanflug ist ein zentrales Verfahren sowohl im Instrumenten- als auch im Sichtflugbetrieb. Es ermöglicht einem Flugzeug, sich während des Endanflugs direkt mit der Mittellinie der Landebahn auszurichten, sodass nach dem Einflug in den Endanflugabschnitt keine wesentlichen Kurven mehr erforderlich sind. Dieser Beitrag beleuchtet behördliche Vorgaben, betriebliche Verfahren, Sicherheitsaspekte und Best Practices für Geradeanflüge in der modernen Luftfahrt.
Geradeanflüge müssen strenge behördliche Ausrichtungskriterien erfüllen:
Diese Präzision gewährleistet, dass das Flugzeug vom Final Approach Fix (FAF) oder Final Approach Point (FAP) bis zum Missed Approach Point (MAPt) einen stabilisierten Anflug erreichen kann.
Instrumentenanflugverfahren sind in Segmente unterteilt: Initial, Intermediate, Final und Missed Approach. Die Geradeanflug-Minima werden nur veröffentlicht, wenn der Endanflugabschnitt innerhalb der behördlichen Vorgaben ausgerichtet ist. Ansonsten ist nur ein Circling-Anflug zulässig.
Ein stabilisierter Anflug ist entscheidend für sichere Landungen, besonders beim Geradeanflug:
Ist der Anflug nicht spätestens bei 500 Fuß GND (VMC) bzw. 1.000 Fuß GND (IMC) stabilisiert, sollte ein Durchstarten erfolgen.
| Aspekt | Beschreibung/Kriterium |
|---|---|
| Definition | Endanflug ausgerichtet mit Landebahn, Landung ohne wesentliche Kurve ab FAF/FAP |
| Ausrichtungstoleranz | ≤ 30° (Nichtpräzision); ≤ 15° (RNAV/Präzision) zur Landbahnmittellinie |
| Anwendung | IFR- und VFR-Anflüge, bevorzugt für Effizienz und Sicherheit, wenn Musteranflug unpraktisch ist |
| Risiken | Verkehrskonflikte, besonders an unkontrollierten Plätzen; erfordert Kommunikation und Vorranggewährung |
| Best Practice | Stabilisierter Anflug, klare Kommunikation, Einhaltung von ATC- oder Mustervorgaben |
Ein Geradeanflug erhöht bei korrekter Durchführung die Sicherheit und Effizienz im Flugbetrieb. Piloten und Betreiber sollten behördliche Vorgaben, Sicherheitsaspekte und lokale Verfahren kennen, um diese wichtige Landetechnik effektiv und sicher anzuwenden.
Ein Geradeanflug ist ein Landeanflugverfahren, bei dem der Endanflug des Flugzeugs mit der Mittellinie der Landebahn ausgerichtet ist, sodass der Pilot direkt landen kann, ohne größere Kurven aus dem Queranflug oder ein Überfliegen des Flughafens durchführen zu müssen. Der Anflug beginnt in ausreichender Entfernung von der Landeschwelle, um einen stabilen Sinkflug und eine Ausrichtung für die Landung zu ermöglichen. Dieses Verfahren wird sowohl im Instrumenten- als auch im Sichtflug eingesetzt.
Im Standardverkehrsmuster fliegt das Flugzeug eine rechteckige Route mit Gegen-, Quer-, End- und Endanflug vor der Landung. Im Gegensatz dazu ermöglicht ein Geradeanflug, dass das Flugzeug direkt von einem Anflugkurs in den Endanflug übergeht, sodass Gegen- und Queranflug entfallen.
Die FAA und ICAO fordern, dass der Endanflugskurs bei einem Geradeanflug für die meisten Nichtpräzisionsanflüge innerhalb von 30° zur Landbahnmittellinie liegt und bei RNAV (GPS)-Anflügen ohne vertikale Führung innerhalb von 15°. Werden diese Toleranzen überschritten, werden nur noch Circling-Minima veröffentlicht.
Geradeanflüge werden häufig im Instrumentenflug durchgeführt, wenn das veröffentlichte Verfahren dies vorsieht, oder bei Sichtbedingungen, wenn sich das Flugzeug aus einer Richtung nähert, die mit der Landebahn weitgehend übereinstimmt. Sie sind an kontrollierten Flughäfen zur Verkehrsoptimierung üblich und werden an unkontrollierten Plätzen genutzt, wenn es die Verkehrslage erlaubt.
Das Hauptrisiko ist ein möglicher Konflikt mit Flugzeugen, die sich bereits im Verkehrsmuster befinden, insbesondere beim Wechsel vom Quer- zum Endanflug. Piloten müssen aufmerksam sein, ihre Position und Absicht frühzeitig ankündigen und dem Verkehr im Muster Vorrang gewähren. Eine mangelhafte Integration kann zu Verkehrskonflikten oder sogar Zusammenstößen führen.
Ein stabilisierter Anflug ist ein Anflug, bei dem das Flugzeug von einer definierten Höhe (typischerweise 1.000 Fuß GND im Instrumentenflug oder 500 Fuß GND im Sichtflug) bis zur Landung einen konstanten Gleitweg, eine konstante Geschwindigkeit und Konfiguration beibehält. Stabilisierte Anflüge verringern das Unfallrisiko beim Anflug und bei der Landung und sind daher besonders bei Geradeanflügen wichtig.
Die Umsetzung von Geradeanflügen nach festgelegten Verfahren kann den Flughafenbetrieb optimieren und die Sicherheit für Piloten und Passagiere erhöhen. Erfahren Sie mehr über Best Practices und behördliche Vorgaben.
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