Anflugverfahren
Ein Anflugverfahren (AP) oder Instrumentenanflugverfahren (IAP) ist eine strukturierte Reihe von Manövern für IFR-Luftfahrzeuge, um vom Streckenflug zum Lande- ...
Ein Instrumentenanflug ist ein veröffentlichtes Verfahren unter Verwendung von Navigationsinstrumenten, das Flugzeuge sicher vom Reiseflug bis zur Landung oder zum Fehlanflug während Instrumentenflugbedingungen führt.
Ein Instrumentenanflugverfahren (IAP) ist eine veröffentlichte, standardisierte Abfolge von Flugmanövern, die mit den Navigationsinstrumenten des Flugzeugs durchgeführt werden. Sie führen einen Flug sicher vom Streckenflug bis zur Landung oder zum Fehlanflugpunkt – besonders, wenn visuelle Bezugspunkte durch Wolken, Nebel, Niederschlag oder Dunkelheit fehlen. Nach strengen internationalen (ICAO) oder nationalen (FAA) Kriterien entwickelt, gewährleisten IAPs Abstand zu Gelände und Hindernissen und bieten geschützte Pfade für den Sinkflug, den Anflug und falls notwendig einen sicheren Übergang zu Warteschleifen oder Ausweichrouten.
Instrumentenanflüge sind für den Allwetterbetrieb unerlässlich und bilden das Fundament für Sicherheit und betriebliche Effizienz auf Flughäfen jeder Größe. Sie sind so konzipiert, dass sie eine Vielzahl von Flugzeugen aufnehmen, und sind ein grundlegender Bestandteil von Instrumentenflugregeln (IFR) weltweit.
Instrumentenanflüge ermöglichen Flugbetrieb unter Instrumentenwetterbedingungen (IMC), wenn Piloten sich nicht auf visuelle Anhaltspunkte verlassen können. Ihre Hauptziele sind:
Ohne Instrumentenanflüge wäre der Luftverkehr deutlich unzuverlässiger, insbesondere in Regionen mit häufiger schlechter Sicht oder nachts. Sowohl Fluggesellschaften als auch die Allgemeine Luftfahrt verlassen sich auf IAPs, um die Infrastruktur von Flughäfen optimal zu nutzen und hohe Sicherheitsstandards einzuhalten.
IAPs sind in verschiedene Abschnitte unterteilt, die jeweils spezifische navigatorische und betriebliche Anforderungen haben:
| Abschnitt | Zweck |
|---|---|
| Anflug | Überführt das Flugzeug vom Streckenflug zum Anflug; häufig über STARs oder direkt zum Initial Approach Fix (IAF). |
| Initial Approach | Beginnt am Initial Approach Fix (IAF); richtet das Flugzeug aus und bereitet auf den Anflug vor. |
| Intermediate | Beginnt am Intermediate Fix (IF); richtet das Flugzeug weiter aus und bereitet auf den Endanflug vor. |
| Final Approach | Beginnt am Final Approach Fix (FAF) oder Point (FAP); führt das Flugzeug zur Entscheidungshöhe oder zum Fehlanflugpunkt. |
| Missed Approach | Beginnt am Missed Approach Point (MAPt); stellt einen geschützten Ausweichweg zum Steigflug, Warten oder zur Ausweichroute bereit. |
Jeder Abschnitt ist sorgfältig konzipiert, um Hindernisfreiheit, Schutz des Luftraums und betriebliche Machbarkeit für die vorgesehenen Flugzeugtypen sicherzustellen.
Instrumentenanflüge werden auf Anflugblättern (Karten) veröffentlicht, die standardisierte und umfassende Informationen enthalten:
Die Anflugkarten geben außerdem die erforderliche Ausrüstung, Verfahrensanmerkungen („DME erforderlich“, „Nicht bei Nacht zulässig“) und besondere lokale Gegebenheiten an.
Eine systematische Anflugbesprechung fördert die Zusammenarbeit der Crew und die Sicherheit. Übliche Bestandteile sind:
Dieser Prozess sollte vor Erreichen des Initial Approach Fix abgeschlossen sein, um Zeit für Rückfragen und kurzfristige Änderungen zu haben.
| Beispiel Kartennotiz | Bedeutung |
|---|---|
| „DME erforderlich“ | DME wird zur Identifikation des Verfahrens/Abschnitts benötigt. |
| „RADAR erforderlich“ | ATC-Radarlotsungen sind zum Einflug in das Verfahren erforderlich. |
| „RNAV 1-GPS erforderlich“ | GPS-Fähigkeit nach RNAV 1-Standard ist zwingend. |
Instrumentenanflüge sind ein Grundpfeiler moderner Flugbetriebe – von großen Airline-Drehkreuzen bis hin zu abgelegenen Flugplätzen der Allgemeinen Luftfahrt – und gewährleisten Sicherheit, Effizienz und Allwetterfähigkeit in der Luftfahrt.
Ein Instrumentenanflugverfahren (IAP) ist eine veröffentlichte Abfolge von Flugmanövern, die anhand von Bordinstrumenten und nicht mittels visueller Anhaltspunkte geflogen werden und ein Flugzeug vom Streckenflug zu einer sicheren Landung oder zum Fehlanflug führen. IAPs gewährleisten Hindernisfreiheit und werden eingesetzt, wenn Wetter oder Sichtverhältnisse einen normalen Sichtanflug nicht zulassen.
Instrumentenanflüge gewährleisten Sicherheit bei schlechter Sicht oder widrigen Wetterbedingungen, indem sie Piloten einen strukturierten, hindernisgeschützten Weg zur Landebahn oder zu einer sicheren Fehlanflugroute bieten. Sie sind unerlässlich, um die Zugänglichkeit von Flughäfen und einen kontinuierlichen Betrieb nach IFR (Instrumentenflugregeln) aufrechtzuerhalten.
Ein Instrumentenanflug ist in Abschnitte unterteilt: Anflug (Übergang vom Streckenflug), Initial Approach (Ausrichtung des Flugzeugs für den Anflug), Intermediate Approach (Vorbereitung auf den Sinkflug), Final Approach (Sinkflug bis zur Entscheidungshöhe/Minimums) und Missed Approach (wenn die Landung nicht möglich ist). Jeder Abschnitt ist auf Hindernisfreiheit und verfahrensmäßige Sicherheit ausgelegt.
Die erforderliche Ausrüstung hängt vom jeweiligen Verfahren ab und kann VOR, ILS, DME, ADF oder IFR-zugelassenes GPS umfassen. Die Karten geben die Ausrüstungsanforderungen an. Das Flugzeug muss außerdem über eine Funkverbindung und geeignete Navigationsanzeigen verfügen. Erweiterte Anflüge können zusätzliche Avionik erfordern, etwa für RNAV- oder LPV-Anflüge.
Es gibt drei Hauptarten: Präzisionsanflug (bietet Seiten- und Höhenführung, z. B. ILS), Nicht-Präzisionsanflug (bietet nur Seitenführung, z. B. VOR, NDB) und Anflug mit vertikaler Führung (APV, z. B. RNAV (GPS) LPV). Kategorie II/III ILS ermöglichen Landungen bei extrem schlechter Sicht.
Die Umsetzung robuster Instrumentenanflugverfahren ist entscheidend für Sicherheit und Effizienz. Stellen Sie sicher, dass Ihr Team für alle Wetter- und Betriebsszenarien gut ausgebildet und ausgestattet ist – mit unseren Lösungen.
Ein Anflugverfahren (AP) oder Instrumentenanflugverfahren (IAP) ist eine strukturierte Reihe von Manövern für IFR-Luftfahrzeuge, um vom Streckenflug zum Lande- ...
In der Luftfahrt bezeichnet der Anflug die definierte Abfolge von Flugoperationen und den vorgeschriebenen Flugweg, denen ein Flugzeug bei der Vorbereitung zur ...
Ein Präzisionsanflug (PA) ist ein Instrumentenanflug mit sowohl seitlicher als auch vertikaler Führung. Systeme wie ILS, GLS oder PAR sorgen für sichere Landung...
Cookie-Zustimmung
Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern und unseren Datenverkehr zu analysieren. See our privacy policy.