Sprengschutz
Sprengschutz bezieht sich auf speziell entwickelte Systeme und Barrieren, die Flughafenumgebungen vor gefährlichen Auswirkungen von Jetblast schützen und dadurc...
Strahlerosion ist die schnelle Beschädigung von Flughafenoberflächen durch Triebwerksabgase, was Sicherheitsrisiken, FOD und teure Infrastrukturreparaturen verursacht.
Strahlerosion ist die fortschreitende und oft schnelle physische Beschädigung der Flughafeninfrastruktur durch die hochgeschwindigen, heißen Abgasströme von Flugzeugtriebwerken. Dieses Phänomen betrifft vor allem Start- und Landebahnen, Rollwege, Vorfelder und Wartungsbereiche, in denen Flugzeugtriebwerke im Stand oder bei geringer Geschwindigkeit mit mittlerer bis hoher Schubkraft betrieben werden. Die zerstörerische Kraft des Jetblasts verschlechtert nicht nur die Oberflächenmaterialien, sondern stellt auch erhebliche Gefahren für Bodenunterstützungsgeräte, angrenzende Einrichtungen und Personal dar.
Jetblast ist der rückwärtige, schnelle und turbulente Abgasstrom, der von Jettriebwerken wie Turbojets und Turbofans ausgestoßen wird. Bei voller Leistung können die Abgasgeschwindigkeiten 200–300 mph (90–135 m/s) überschreiten und die Temperaturen nahe dem Düsenende über 500°C (932°F) erreichen. Die Reichweite und Intensität des Jetblasts hängen vom Triebwerkstyp, der Schubeinstellung und den Umgebungsbedingungen ab. Bei Großraumflugzeugen im Startschub können Gefahrenzonen mehr als 600 Meter hinter dem Flugzeug reichen.
Der Jetblast ist nicht nur eine Funktion der Triebwerksgröße, sondern auch der Einbaugeometrie und Ausrichtung. Hoch-Bypass-Turbofan-Triebwerke sind zwar leiser, können aber durch ihren großen Abgasdurchmesser breite, diffuse Blastzonen erzeugen.
Strahlerosion entsteht durch das Zusammenspiel mechanischer und thermischer Kräfte:
Um Strahlerosion zu verhindern, spezifizieren Ingenieure hochqualitativen, gut verdichteten Asphalt, bewehrten Beton oder polymermodifizierte Oberflächen in gefährdeten Bereichen. Effektive Entwässerung ist ebenfalls entscheidend, da Wasser die Bindung des Belags schwächt und die Anfälligkeit für Erosion erhöht.
Strahlerosion äußert sich in verschiedenen Formen:
Daten von NASA, FAA und ICAO zeigen:
Die Kosten umfassen direkte Reparaturaufwendungen sowie indirekte Effekte wie Betriebsverzögerungen und Untersuchungen.
Strahlerosion ist zentral für Flughafenplanung und täglichen Betrieb:
Jetblast-Deflektoren sind Barrieren, die Triebwerksabgase abfangen und umlenken, um Schäden und Verletzungen zu verhindern:
Effektive JBDs widerstehen mechanischen, thermischen und umweltbedingten Belastungen und können mit Kühl- oder Schalldämmfunktionen ausgestattet sein.
| Deflektortyp | Mobilität | Kühlung | Anwendung | Typischer Einsatzbereich |
|---|---|---|---|---|
| Fest | Statisch | Passiv | Flughäfen | Rollwege, Wartungsflächen |
| Mobil | Tragbar | Passiv | Temporär/Militär | Bau, Veranstaltungen |
| Verstellbar | Variabel | Passiv | Int. Flughäfen | Mehrfach-Flugzeug-Standplätze |
| Trägerbasiert | Einziehbar | Aktiv | Flugzeugträger | Katapultstarts |
Strahlerosion stellt eine wesentliche Herausforderung für die Sicherheit und den Betrieb von Flughäfen dar. Sie erfordert robuste Ingenieurslösungen, strategische Planung und strikte betriebliche Disziplin, um Oberflächen, Geräte und Personal zu schützen. Mit der zunehmenden Größe und Leistung moderner Flugzeuge ist ein effektives Strahlerosionsmanagement wichtiger denn je.
Strahlerosion wird durch die hochgeschwindigen, heißen Abgase verursacht, die von Jettriebwerken ausgestoßen werden. Diese Gase erzeugen starke mechanische und thermische Kräfte, die schnell Oberflächenbeläge ablösen, abtragen oder verschlechtern können, insbesondere dort, wo Flugzeuge im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten mit hoher Schubkraft betrieben werden.
Im Gegensatz zu allgemeinem Verschleiß ist Strahlerosion stark lokalisiert und kann sehr schnell auftreten, sogar während eines einzigen Triebwerklaufs mit hoher Leistung. Sie wird speziell durch den kraftvollen Aufprall der Triebwerksabgase verursacht, was zu fokussierten Schäden, Materialablösungen und einem erhöhten Risiko für Fremdkörper (FOD) führt.
Typische Anzeichen sind ausgewaschene oder aufgeraute Beläge, angehobene oder gelöste Pflastersteine, Rillenbildung, Risse und die Ansammlung von Trümmern in Jetblast-Bereichen. Diese Probleme können sich rasch zu Sicherheitsrisiken und Betriebsstörungen entwickeln, wenn sie nicht behoben werden.
Flughäfen setzen eine Kombination aus robusten Oberflächenmaterialien, verstärktem Belag, geeigneter Entwässerung und speziell entwickelten Jetblast-Deflektoren ein. Operative Maßnahmen wie Schubbeschränkungen und ausgewiesene Triebwerksprobelaufzonen werden ebenfalls angewandt. Simulationswerkzeuge und behördliche Richtlinien helfen bei Planung und Risikominderung.
Jetblast-Deflektoren sind Barrieren, die dazu dienen, die Kraft der Triebwerksabgase abzufangen und von gefährdeten Bereichen wegzuleiten. Sie bestehen aus hitzebeständigen Materialien und können je nach Standort und Bedarf fest installiert, mobil oder verstellbar sein.
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