Randbefeuerung
Randbefeuerungen sind Flughafenleuchten, die die Begrenzungen von Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeldern markieren, wie in ICAO Annex 14 und FAA-Stand...
Rollfeldrandlichter markieren die seitlichen Begrenzungen von Start- und Landebahnen und gewährleisten so einen sicheren Flugbetrieb bei Nacht oder schlechter Sicht.
Rollfeldrandlichter sind ein zentrales Element von Flugbefeuerungssystemen. Sie bestehen aus fest installierten, niedrig montierten Leuchten, die in zwei durchgehenden parallelen Reihen entlang der gesamten Länge einer Start- und Landebahn angeordnet sind. Ihre Hauptaufgabe ist das präzise Markieren der seitlichen Begrenzungen der nutzbaren Rollbahnfläche. Gemäß ICAO Anhang 14 „begrenzen sie die seitlichen Ränder des nutzbaren Teils einer Start- und Landebahn“, während FAA-Standards sie als „feste Lichter zur Definition der Ränder einer Start- und Landebahn“ beschreiben. Im Gegensatz zu Schwellen- oder Endlichtern (die jeweils eigene Systeme besitzen) bieten Rollfeldrandlichter konstante, eindeutige Hinweise auf die Bahnbegrenzung. So ermöglichen sie es Piloten, die Betriebsfläche der Start- und Landebahn unabhängig von Sichtverhältnissen oder Tageszeit zu identifizieren und einzuhalten.
Rollfeldrandlichter sind bruchsicher (brechen bei Kollision ab) und wetterfest konstruiert, damit sie extremen Umweltbedingungen, Jetblast, Schneeräumung und mechanischen Belastungen auf Flughäfen weltweit standhalten. Ihr zuverlässiger Betrieb ist sowohl von ICAO als auch FAA vorgeschrieben, und ihre Installation unterliegt strenger behördlicher Kontrolle, um Sicherheit und internationale Standardisierung zu gewährleisten.
Der Hauptzweck von Rollfeldrandlichtern ist das visuelle Markieren der seitlichen Begrenzungen und der nutzbaren Länge von Start- und Landebahnen, insbesondere bei Dunkelheit oder schlechter Sicht. Sie dienen als wichtigste Begrenzungsmarkierungen für Piloten und ermöglichen sicheres Starten, Landen und Rollen, wenn aufgemalte Markierungen durch Dunkelheit, Nebel, Niederschlag oder Schnee nicht sichtbar sind.
Ohne Randlichter wären Nacht- und Schlechtwetteroperationen an den meisten Flughäfen gefährlich oder unmöglich.
Rollfeldrandlichter werden in zwei geraden, parallelen Reihen über die gesamte Länge der Start- und Landebahn installiert. Wichtige Installationsdetails sind:
Regelmäßige Inspektion und Wartung sind vorgeschrieben, um optimale Leistung und Konformität sicherzustellen.
Die Farbcodierung der Rollfeldrandlichter ist international standardisiert:
| Lichtposition | Farbe (Anflug) | Bedeutung |
|---|---|---|
| Rollfeldränder (Großteil) | Weiß | Nutzbare Rollbahnfläche |
| Warnzone (letzte 600m/2000ft) | Gelb (Bernstein) | Achtung: begrenzte Bahn verbleibend |
| Bahnende | Rot | Ende der nutzbaren Bahn |
Rollfeldrandlichter werden nach Intensität gruppiert, angepasst an den Betriebsbedarf des Flughafens:
| Typ | Typische Anwendung | Helligkeit | Steuerung |
|---|---|---|---|
| HIRL | Große Flughäfen | Hoch | Mehrere Stufen |
| MIRL | Regionalflughäfen | Mittel | 2–3 Einstellungen |
| LIRL | Kleine/private Plätze | Niedrig | Fest/manuell |
| Lichtertyp | Farbe | Markiert | Platzierung |
|---|---|---|---|
| Rollfeldrand | Weiß/Gelb | Bahnrand | 2 Reihen, Bahnränder |
| Schwelle | Grün/Rot | Start-/Bahnende | An der Schwelle/am Bahnende |
| Mittellinie | Weiß/Rot | Bahnmitte | Eingelassen, Bahnmitte |
| Taxiway-Rand | Blau | Taxiway-Ränder | Umrandung des Rollwegs |
| Aufsetzzone | Weiß | Optimaler Landeabschnitt | Erste 3.000 ft, Landebahn |
Zusammenfassend sind Rollfeldrandlichter ein unverzichtbarer Bestandteil der Flughafeninfrastruktur. Sie stellen sicher, dass Piloten bei Nacht und schlechtem Wetter sicher operieren können, indem sie klare, standardisierte visuelle Hinweise auf die Begrenzungen und nutzbare Länge der Bahn geben. Ihre Konstruktion, Platzierung und der Betrieb unterliegen strengen internationalen Standards und spiegeln ihre grundlegende Bedeutung für die weltweite Luftfahrtsicherheit wider.
Rollfeldrandlichter grenzen die seitlichen Begrenzungen einer Start- und Landebahn ab und bieten Piloten während des Starts, der Landung und des Rollens – insbesondere bei Nacht oder schlechter Sicht – wichtige visuelle Orientierung. Sie sorgen dafür, dass Piloten auf der sicheren, nutzbaren Rollbahn bleiben, und sind ein zentrales Sicherheitsmerkmal an allen Flughäfen mit Betrieb nach Einbruch der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter.
Randlichter werden in zwei durchgehenden Reihen entlang jeder Seite der Start- und Landebahn angebracht, typischerweise in Abständen von maximal 60 Metern (200 Fuß) gemäß ICAO- und FAA-Standards. Sie befinden sich 0,6–3 Meter (2–10 Fuß) vom Rand der Bahn entfernt und sind niedrig montiert, um das Kollisionsrisiko zu minimieren.
Für den Großteil der Start- und Landebahn sind die Randlichter weiß und markieren die nutzbare Fläche. Auf den letzten 600 Metern (2.000 Fuß) oder der halben Bahnlänge (je nachdem, was weniger ist) von Instrumentenbahnen wechseln sie zu Gelb (Bernstein), um auf die verbleibende, begrenzte Bahn hinzuweisen. Am Bahnende markiert eine Reihe roter Lichter das Ende der nutzbaren Fläche.
Dies sind Intensitätsklassen für Rollfeldrandbefeuerungen: HIRL (High Intensity Runway Lights) für große Flughäfen, MIRL (Medium Intensity) für Regionalflughäfen und LIRL (Low Intensity) für kleine/private Flugfelder. Die Intensität beeinflusst Sichtbarkeit und Betriebsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Wetterbedingungen.
Rollfeldrandlichter sind weiß/gelb und markieren die Seiten der Start- und Landebahn, während Schwellenlichter (grün/rot) den Anfang/Ende der Bahn anzeigen, Mittellinienlichter (weiß/rot) die Bahnmitte markieren, Taxiway-Lichter (blau/grün) Rollwege kennzeichnen und Aufsetzzonenlichter (weiß) den optimalen Landebereich anzeigen.
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